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Froh zu sein bedarf es wenig...oder?

85 Prozent der Deutschen sind mit ihrer derzeitigen persönlichen Lebenssituation überwiegend zufrieden, 89 Prozent leben gerne in Deutschland. Entscheidende "Glücksfaktoren" sind dabei vor allem ein stimmiges familiäres Umfeld, ein guter Gesundheitszustand und eine funktionierende Partnerschaft. Allerdings steigt die Lebenszufriedenheit der Bundesbürger auch mit der Höhe ihres Einkommens und des erreichten Lebensstandards deutlich an. Kurz: Geld allein macht nicht glücklich, trägt aber wesentlich zur Gesamtzufriedenheit bei. Der Einfluss ökonomischer Faktoren zeigt sich vielerorts: Insbesondere Arbeitslosigkeit lässt diese rapide sinken. Und während ein fester Partner relativ unabhängig von finanziellen Verhältnissen in starkem Maße zur persönlichen Gesamtzufriedenheit beiträgt, tun dies Kinder nur eingeschränkt: Kinder werden von Vätern und Müttern zwar oft als Quelle des Lebensglücks empfunden, gleichzeitig sind diese mit ihrer finanziellen Situation aber oft unzufriedener. Eltern in Deutschland sind jedoch insgesamt nicht glücklicher oder unglücklicher als kinderlose Paare oder Singles. Und kaum verwunderlich: Westdeutsche prägt insgesamt ein optimistischeres Lebensgefühl als Ostdeutsche.
 
Bei der Einschätzung der Zukunft zeigen sich die Deutschen zerrissen: Während 58 Prozent die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands eher pessimistisch einschätzen, sehen 61 Prozent ihrer persönlichen Zukunft eher optimistisch entgegen. Fast jeder dritte Beschäftigte fürchtet aber den Verlust seines Arbeitsplatzes. 75 Prozent glauben, dass Deutschland auch in Zukunft ein lebenswertes Land sein wird. 43 Prozent der Deutschen sind mit ihrer finanziellen Lage nur sehr eingeschränkt zufrieden. 37 Prozent der Personen vor dem Ruhestand erwarten zudem eine Absenkung ihres Lebensstandards im Alter; gleichzeitig freuen sich aber 72 Prozent auf die Zeit ihres Ruhestands. Vergleichsweise am glücklichsten sind die Bundesbürger mit ihrer Wohnsituation und mit ihrem familiären und sozialen Umfeld.
 
45 Prozent der Deutschen haben ein großes Lebensziel, wobei altersunabhängig der Wunsch nach großen Reisen dominiert. 35 Prozent der Deutschen klagen über gesundheitliche Beschwerden, 31 Prozent über ihre derzeitige berufliche Situation. Über alle Generationen hinweg sind es insbesondere schwere Krankheiten, die am meisten gefürchtet werden - bei jüngeren Bundesbürgern gefolgt von Arbeitslosigkeit, bei älteren gefolgt von der Furcht, von anderen Menschen abhängig zu sein. Das in der Bevölkerung durchschnittlich gewünschte Eintrittsalter für den Ruhestand liegt bei 57 Jahren. 22 Prozent erwarten jedoch eine persönliche Lebensarbeitszeit über das Alter von 65 Jahren hinaus. In den jüngeren Altersgruppen Jahre zeigt sich im Hinblick auf die Länge des Arbeitslebens die größte Divergenz zwischen Wunsch und erwarteter Wirklichkeit. In den frühen Lebenszyklusphasen "Jugend und Ausbildung", "Junge Singles" und "Junge Paare" besteht zudem der größte Wunsch nach einer Reduktion der derzeitigen Arbeitszeit zugunsten der Freizeit oder des Familienlebens.
Quelle: psychonomics AG; www.psychonomics.de

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