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Genfood: Preis und Nutzwert sind entscheidend

Mehr als 80 Prozent der Verbraucher kennen den Beschluss des Europäischen Parlaments zur Kennzeichnungspflicht genmanipulierter Nahrungsmittel, wirksam ab April 2004. Die hohe Bekanntheit lässt Rückschlüsse auf ein großes öffentliches Interesse an dieser Frage zu. Der Verbraucher will wissen was er isst. 84 Prozent der Verbraucher wollen auch dann eine Kennzeichnungspflicht, wenn es sich um Fleisch und Milch von Tieren handelt, die mit genmanipuliertem Viehfutter gefüttert wurden. Darüber hinaus wollen sie eine Kennzeichnungspflicht, wenn Milch und Fleisch von solchen Tieren in Nahrungsmitteln verarbeitet ist. Der Beschluss des europäischen Parlaments sieht für diese Produkte bisher noch keine Kennzeichnungspflicht vor. Was die Einhaltung der bisher beschlossenen Kennzeichnungspflicht betrifft, sind die Verbraucher gegenüber den Lebensmittelherstellern äußerst misstrauisch, nur 5 Prozent glauben, dass die Kennzeichnungspflicht sicher eingehalten wird, während 43 Prozent glauben, dass sie eher nicht eingehalten wird.
 
Nur 3 Prozent der Verbraucher sind bereit, ohne wenn und aber gentechnisch veränderte Nahrungsmittel einzukaufen. Weitere 14 Prozent halten es für wahrscheinlich, dass sie diese Produkte kaufen werden, sind sich dessen aber nicht sicher. 39 Prozent geben an, sie würden diese Nahrungsmittel bestimmt nicht kaufen, weitere 25 Prozent würden Sie wahrscheinlich nicht kaufen. Die übrigen 20 Prozent befinden sich in einem Mittelfeld der Unentschlossenen. Und die Verbraucher sind wachsam, fast 70 Prozent von Ihnen schauen nach, ob ein Produkt als genmanipuliert gekennzeichnet ist.
 
Wenn es um den Preis geht, man also die Wahl hat, zwischen einem gentechnisch veränderten, billigeren Produkt und einem gentechnikfreien teureren Produkt, kann man allerdings sehen, wie die Anzahl der Gegner schwindet. 50 Prozent sagen in diesem Fall, dass sie sicher die gentechnikfreien aber teureren Lebensmittel kaufen würden. Allerdings ist hier die Anzahl der Unentschiedenen mit 22 Prozent recht hoch. Geht es aber um gentechnisch veränderte Produkte mit gesundheitlichem Nutzen, z.B. um Joghurt, der - wissenschaftlich erwiesen - die Entstehung von Darmkrebs verhindern kann, dann sinkt die Zahl der entschiedenen Neinsager auf 28 Prozent ab. Unter der Prämisse, dass es auch weiterhin keine wissenschaftlichen Beweise für die Schädlichkeit genmanipulierter Nahrungsmittel geben wird, können sich immerhin 60 Prozent der Befragten, also auch einige Gegner, vorstellen, dass gentechnisch veränderte Nahrungsmittel in wenigen Jahren ganz selbstverständlich auf unserem Speiseplan stehen werden.
Quelle: Dialego AG; info@dialego.de

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