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Genuss geht über Gesundheit

Für fast die Hälfte der amerikanischen Verbraucher geht Geschmack über Gesundheit. Allerdings schließen diese genussbetonten Ernährungsgewohnheiten nicht aus, dass die Verbraucher auch auf Kalorien und Gesundheit achten. Trotz der "gesunden" Lebensmittel und Getränke, die Jahr für Jahr in wachsender Zahl in die Regale des Handels gelangen, geben die amerikanischen Verbraucher dort nach wie vor ein Drittel ihres gesamten Food- und Getränkebudgets in erster Linie für das schiere Konsumvergnügen aus. Amerikaner schätzen spürbaren Geschmack, lassen sich gerne verwöhnen und lieben die Auswahl. Die Tatsache, dass es 43 Prozent der Amerikaner beim Einkauf mehr auf den Geschmack als auf gesundheitliche Aspekte ankommt, zeigt, wo die Risiken, aber auch zusätzliche Chancen für die Hersteller von healthy food liegen: Sie dürfen bei aller Gesundheitsorientierung den Faktor Geschmack nicht vernachlässigen, am besten sollten sie die diesbezüglichen Erwartungen der Konsumenten übertreffen. Die Mehrheit der Verbraucher bemüht sich, gesunde bzw. kalorienarme Ernährung einerseits und den Verwöhnfaktor von Dessert und Snacks andererseits in der täglichen Ernährung auszubalancieren.
 
Wie nicht anders zu erwarten, geben Haushalte mit Kindern mehr Geld für Verwöhnprodukte aus, schon allein aufgrund der Haushaltsgröße. Aber auch die sprichwörtlichen Baby-Boomers, also eine vergleichsweise große Zielgruppe, sowie ältere Verbraucher geben im Verhältnis mehr Geld für Enjoyment Food aus als beispielsweise Echo-Boomers oder Angehörige der so genannten Generation X. Hauptgrund dafür ist aber nicht so sehr eine größere Gesundheitsorientierung als vielmehr unterschiedliche Produktpräferenzen. So bevorzugen Ältere und die im besten Verdienstalter angekommenen Baby-Boomers zum Beispiel höherpreisige Weine oder spezielle Spirituosen, während die jüngere Generation unter anderem billigeren Snacks und Limonaden den Vorzug gibt. Ein deutlicheres Wachstum des Enjoyment-Marktes wird de facto durch den anhaltenden Gesundheitstrend bei Essen und Trinken verhindert. Dennoch gibt es sowohl für Hersteller als auch für den Handel viel versprechende Aussichten auf Marktanteilszugewinne, beispielsweise durch genussorientierte Light-Produkte. Produkte und Konzepte wie "mehr Geschmack statt vieler Kalorien und hoher Preise" haben sich im Massenmarkt in den letzten Jahren als sehr erfolgreich erwiesen. Produkt-, Geschmacks- und Formenvielfalt können ebenfalls zum Erfolg in den Genussmärkten beitragen.
Quelle: Information Resources GmbH; www.infores.com

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