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Geschäftsjahr 2002: GfK Gruppe steigert Umsatz und Ergebnis zweistellig

Die GfK Gruppe hat das Geschäftsjahr 2002 trotz schwierigem Wirtschaftsumfeld sehr gut abgeschlossen. Der Umsatz stieg um 10,6 Prozent auf 559,4 Millionen Euro. Damit stieg die GfK weltweit von Rang 6 auf Rang 5 der Marktforschungsunternehmen. 63,4 Prozent ihres Umsatzes erzielte die GfK im Ausland.
 
Zukäufe und Anteilserhöhungen machten 7,8 Prozentpunkte des Umsatzwachstums aus. Das organische Wachstum betrug plus 3,5 Prozent. Währungseffekte reduzierten das Umsatzwachstum um 0,7 Prozent. Ohne feste Auftragsvolumina belief sich das organische Wachstum sogar auf 5,3 Prozent. Insgesamt lag das organische Wachstum über der Wachstumsrate der Marktforschungsbranche, die Branchenexperten für das Jahr 2002 auf rund drei Prozent schätzen.
 
Bei der Einschätzung der möglichen Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2003 sind die Experten aktuell sehr vorsichtig. Einer Mitte April erstellten Prognose zufolge erwartet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ein reales Wirtschaftswachstum von 2,4 Prozent in den USA, 0,9 Prozent im Euro-Raum und 0,5 Prozent in Deutschland. Auch für die Marktforschungsbranche fallen die Wachstumsprognosen mit einem Plus von 3 Prozent für das Jahr 2003 und einem Plus von 4 Prozent für das Jahr 2004 eher verhalten aus.
 
Die GfK erwartet für 2003, dass bei unverändertem Konsolidierungskreis ihr Umsatz um mehr als 5 Prozent auf rund 590 Millionen Euro steigen wird. Das EBIT einschließlich der Erträge aus Beteiligungen soll erneut schneller wachsen als der Umsatz und eine Marge von rund zehn Prozent erreichen.
 
In den ersten drei Monaten hat der für das Geschäftsjahr 2003 relevante Auftragsbestand der konsolidierten Firmen 59 Prozent des erwarteten Jahresumsatzes ausgemacht. Der entsprechende Vorjahreswert betrug 56 Prozent. Diese Zunahme ergibt sich aus Zuwächsen im In- und Ausland.
 

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