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Gesundheit ja - Skalpell nein

98 Prozent der Deutschen wissen um die Einheit von Körper und Seele und glauben einen Zusammenhang zwischen körperlichen und psychischen Beschwerden. So wird neben dem Körper auch der Geist gepflegt, denn die eigene Befindlichkeit hat einen hohen Stellenwert im Alltag. 60 Prozent der Befragten sorgen nach Möglichkeit dafür, sich rundum wohlzufühlen, nur 11 Prozent machen sich selten oder nie Gedanken darüber, 7 Prozent geben an, dafür keine Zeit zu haben.
 
Die verstärkte Wahrnehmung des eigenen Körpers und die Einflussnahme auf das Wohlbefinden finden heute auf unterschiedlichste Weise statt. 46 Prozent versuchen, Bewegung in den Alltag zu integrieren, indem sie ihre Wege möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigen. 41 Prozent treiben gezielt Gymnastik, Sport oder gehen ins Fitnessstudio. Jeder dritte unternimmt regelmäßig längere Spaziergänge, nur 10 Prozent verzichten völlig auf körperliche Betätigung. Die häufigste Grund für mangelnde Bewegung ist die zeitliche Inanspruchnahme durch den Beruf, jeder Vierte hat schlicht keine Lust auf Sport. Knapp 70 Prozent verwenden regelmäßig oder zumindest gelegentlich Produkte zur äußerlichen Anwendung, von denen sie sich mehr Wohlbefinden erhoffen. Die Mehrheit der Bevölkerung (80 Prozent) greift zwecks Verbesserung und Verschönerung des äußeren Erscheinungsbildes zu traditionellen Methoden wie Diäten oder Sport. 38 Prozent unterzogen sich einer Behandlung zur Beseitigung von Schönheitsmakeln wie Warzen, Pigmentstörungen oder Krampfadern, eine klassische Schönheitsoperation allerdings kommt für über 80 Prozent nicht in Frage. 12 Prozent denken zwar darüber nach, aber nur knapp 2 Prozent haben sich für die Schönheit bereits unters Messer gelegt.
 
Im Krankheitsfall vertraut mehr als jeder Dritte allein auf die Informationen des Arztes. 23 Prozent infomieren sich zusätzlich selbst über andere Quellen, bei schwerwiegenden Problemen holen 12 Prozent grundsätzlich verschiedene Expertenmeinungen ein. Chronisch Kranke informieren sich häufiger selbst über Ihre Krankheit, als Menschen, die selten krank sind. 66 Prozent finden es gut, wenn der Arzt ganz neu entwickelte Medikamente verschreibt, zwei Drittel davon sind aber eher zurückhaltend und vorsichtig, die Übrigen gaben an, in dieser Hinsicht sehr experimentierfreudig zu sein.
 
Ein positives seelisches Befinden ist für knapp 40 Prozent im Alltag ein Thema, ebensoviele können sich allerdings nicht vorstellen, sich hierfür einer Psychotherapie zu unterziehen, nur 8 Prozent nahmen diese Methode bereits in Anspruch. Der Weg zur seelischen Ausgeglichenheit liegt für die meisten in der weitgehenden Austragung von Konflikten, 8 Prozent besuchen dazu Kurse oder Seminare. Jeder Siebte hat generell kein Bedürfnis über seinen seelischen Zustand nachzudenken oder gar zu sprechen.
Quelle: Dialego AG; www.dialego.de

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