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Gesundheitswesen: Jeder Zweite glaubt, dass mehr Eigenleistung gefragt ist

Die Bedeutung des Gesundheitsmarkts steigt kontinuierlich. Schon heute wird in diesem Markt mehr umgesetzt als in der gesamten Automobilbranche. Rund 4,2 Millionen Menschen waren 2003 in der Gesundheitsbranche tätig. Das entspricht einem Anteil von elf Prozent aller Berufstätigen in Deutschland. Gesundheit ist ein Wirtschafts­motor, gleichzeitig ein Faktor, den sich die deutsche Volkswirtschaft in bisheriger Form nicht mehr leisten kann. Jedem Bürger ist klar, dass es Einschnitte geben muss, aber kaum jemand möchte davon betroffen sein. Nach Inkrafttreten der letzten Gesundheitsreform nahm der Anteil derjenigen, die bereit sind, persönliche Opfer für die Gesundheit zu bringen, von 30 Prozent im Jahr 2004 auf 27 Prozent in diesem Jahr ab. Je höher das Einkommen, desto stärker fällt die Zustimmung zu mehr Eigenleistung aus. Unterschiede gibt es auch bei den einzelnen Partei­anhängern: FDP und Grüne sind am ehesten für einen höheren finanziellen Beitrag zu haben.
 
Gleichzeitig steigt das Preisbewusstsein der Bevölkerung beim Kauf rezeptfreier Arzneimittel. Jeder Dritte greift eher zu günstigen Präparaten, und jeder zweite Bürger versucht zusätzlich bei anderen Gesundheitsprodukten zu sparen. Das höchste Vertrauen bei Informationen zu Gesundheitsfragen genießt nach wie vor der Arzt. 61 Prozent der Bevölkerung ziehen ihn zu Rate, 60 Prozent informieren sich aus Printmedien, und 38 Prozent verlassen sich auf die Empfehlung des Apothekers. Künftig wird das Internet als Informationsquelle an Bedeutung gewinnen. Bereits heute beziehen sich rund 40 Prozent der Suchabfragen im Internet auf das Thema Gesundheit.
Quelle: Focus; www.medialine.de

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