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GfK AG gibt „Gratisaktien“

Am 21. Juli 2004 ist die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln der GfK AG, die die Aktionäre auf der Hauptversammlung am 15. Juni 2004 beschlossen hatten, im Handelsregister eingetragen und somit wirksam geworden. Damit verdoppelt sich das Grundkapital annähernd. Die Anzahl der Aktien erhöht sich um 20 Prozent. Am 29. Juli 2004 werden die neuen Aktien erstmals an der Börse gehandelt. Zu diesem Zeitpunkt erhalten alle Aktionäre, denen am 28. Juli 2004 abends GfK-Aktien gehörten, eine neue für fünf alte Aktien.
Die Hauptversammlung vom 15. Juni 2004 hat auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, das Grundkapital der GfK AG aus Gesellschaftsmitteln um insgesamt 66,3 Millionen EUR zu erhöhen. Damit verdoppelt sich das bisherige Grundkapital annähernd: von 66,9 auf 133,2 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus einer Neubewertung von Auslandsbeteiligungen anlässlich der globalen Neuausrichtung des Geschäftsfelds Non- Food Tracking und der Organisation seiner Services in drei Holdings mit folgenden regionalen Zuständigkeiten:
(1) GfK Non-Food Tracking Holding Über diese neu gegründete Holding in Deutschland bieten die GfK und The NPD Group (NPD), USA, fortlaufend erhobene Handelsinformationen zum Absatz elektronischer Konsumgüter an, unter anderem in den Märkten IT, Unterhaltungselektronik, Foto, Haushaltsgeräte, Tele- und Bürokommunikation. Das Geschäft der Holding umfasst die folgenden Regionen: Nordeuropa, West- und Südeuropa, Zentral- und Osteuropa, den Mittleren Osten, Südostasien sowie Japan. GfK und NPD haben ihre jeweiligen Anteile an Tochterunternehmen in diese Holding eingebracht. An ihr hält die GfK Gruppe 95, die NPD fünf Prozent Anteile.
(2) NPD Intelect Die Non-Food-Tracking-Aktivitäten in den USA, in Kanada und Mexiko werden von NPD Intelect angeboten und koordiniert. NPD hält 75, die GfK 25 Prozent der Anteile des Unternehmens.
(3) GfK Latinoamerica Holding In Lateinamerika wird die neue GfK latinoamerica Holding die Aktivitäten in Brasilien, Chile und Argentinien koordinieren. Die GfK hält 65, die NPD 35 Prozent der Unternehmensanteile. Von den 66,3 Millionen Euro entfallen 22,2 Millionen Euro auf die 5,2 Millionen neuen Aktien. Diese werden den bisherigen Aktionären im Verhältnis 5:1 zugeteilt: Hatte ein Aktionär beispielsweise vor der Kapitalerhöhung 100 Aktien in seinem Depot, so erhält er dann „gratis“ 20 neue GfK-Aktien. Wenn der Bestand an alten Aktien nicht durch fünf teilbar ist, entstehen Teilrechte. In diesem Fall werden die Depotbanken den Aktionären vorschlagen, zusätzliche Teilrechte hinzu zu kaufen oder die vorhandenen zu verkaufen. Mit der Umstellung auf das neue Kapital und mit dem Handelsbeginn an der Börse werden alle früheren Aktienkurse und auch alle Unternehmenszahlen, die im Verhältnis zur GfK-Aktie stehen, angepasst. In der folgenden Tabelle werden einige im Vergleich vor und nach der Kapitalerhöhung angegeben: Die neuen Aktien sind für das Geschäftsjahr 2004 voll dividendenberechtigt. Die GfK strebt hier eine Dividende je Aktie auf gleichem Niveau wie im Jahr 2003 an, für das 25 Cent ausgeschüttet wurden. Damit würde die Dividende erneut um 20 Prozent steigen. Das ist die sechste Anhebung in Folge seit dem Börsengang im September 1999.
Die GfK Gruppe, weltweit die Nummer 5 der Marktforschungsunternehmen, ist in den fünf Geschäftsfeldern Consumer Tracking, HealthCare, Non-Food Tracking, Medien und Ad Hoc Forschung aktiv. Im Geschäftsjahr 2003 hat die GfK Gruppe einen Umsatz von 595 Millionen Euro (Vorjahr: 559 Millionen Euro) erzielt. Neben 15 Niederlassungen in Deutschland gehören zur GfK Gruppe weltweit über 120 Unternehmen und Beteiligungen in 57 Ländern. Von den derzeit mehr als 5.200 Beschäftigten arbeiten rund 1.500 in Deutschland
Quelle: GfK AG, Public Affairs and Communications ; www.gfk.de

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