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GfK Geschäftsbericht: Gutes Umsatzplus im ersten Halbjahr

Mit einem Plus von 7,8 Prozent auf 345,7 Millionen Euro Umsatz hat die GfK Gruppe das erste Halbjahr gut abgeschlossen. Darüber hinaus gelang es ihr, das EBIT nach Beteiligungsergebnis um 66,7 Prozent von 35,5 Millionen auf 59,2 Millionen Euro stark zu steigern. Der hohe Anstieg des EBIT einschließlich Beteiligungsergebnis ist insbesondere auf den Verkauf der 50-Prozent-Beteiligung an der IHA-IMS Health, Schweiz, zurückzuführen. Die Marge, das heißt, das auf den Umsatz bezogene EBIT nach Beteiligungsergebnis, lag deshalb mit 17,1 Prozent ebenfalls erheblich über dem Wert der entsprechenden Vorjahresperiode. Das Konzernergebnis nach Fremdanteilen stieg von 21,2 Millionen auf 40,6 Millionen Euro.
 
Wie im ersten Quartal war die Entwicklung der Gesamtwirtschaft von Januar bis Juni 2005 primär vom Geschehen an den internationalen Rohstoffmärkten geprägt. Die Rohölpreise erreichten gegen Ende des zweiten Quartals ein neues Rekordhoch. Gleichzeitig sorgte die anhaltende Stärke des US-Dollars gegenüber dem Euro dafür, dass dieser Preisanstieg europäische Konsumenten vor allem bei den Benzinpreisen empfindlich traf. Insbesondere in Deutschland leidet die ohnehin niedrige Inlandsnachfrage darunter. Für die im Hinblick auf das GfK-Geschäft besonders wichtigen Regionen erwarten Konjunkturexperten folgende Entwicklungen:
Im Euroraum ist von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,3 Prozent (Vorjahr: 2,0 Prozent) auszugehen. In Deutschland wird trotz des hohen Ölpreises weiterhin ein Zuwachs von 0,8 Prozent erwartet (Vorjahr: 1,6 Prozent). Im ersten Halbjahr erwirtschaftete die GfK 61,5 Prozent ihres Umsatzes in Europa - davon 26,4 Prozentpunkte in Deutschland.
Für die USA wurden die Wachstumserwartungen geringfügig auf 3,2 Prozent gesenkt (Vorjahr: 4,4 Prozent). In den ersten sechs Monaten erzielte die GfK 13,2 Prozent des Umsatzes in dieser Region, die mit dem Erwerb von NOP World zum größten Markt aufstieg.
Mit einem Plus von 6,2 Prozent sind die Wachstumswartungen in Asien (Vorjahr: 7,3 Prozent) weiterhin sehr positiv. Das gilt insbesondere für China, für das ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um über 8 Prozent angenommen wird. Im Raum Asien und Pazifik erwirtschaftete die GfK im ersten Halbjahr 5,6 Prozent ihres Umsatzes. Für die Marktforschungsbranche rechnen Experten in diesem Jahr mit einem weltweiten Umsatzanstieg von 4 bis 5 Prozent.
 
Die Zahl der Mitarbeiter der GfK Gruppe ist in den ersten sechs Monaten um 429 auf 5.968 Vollzeitbeschäftigte gestiegen. Im Wesentlichen resultierte das aus dem Erwerb der Beyen Marktforschung, Deutschland, dem seit Jahresanfang voll konsolidierten Unternehmen Caribou Lake, USA, sowie der ab 1. Mai 2005 erstmals konsolidierten Adimark Group, Chile. 73,6 Prozent der GfK-Mitarbeiter arbeiteten zum Ende des ersten Halbjahres in Unternehmen außerhalb Deutschlands. Der Personalaufwand der GfK betrug in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahrs 148,1 Millionen Euro (Vorjahresperiode: 138,7 Millionen Euro). Damit sank die Personalaufwandsquote von 43,3 auf 42,8 Prozent. NOP World eingeschlossen hatte die GfK zum Ende des ersten Halbjahres rund 7.600 Mitarbeiter, von denen 79,0 Prozent außerhalb Deutschlands tätig sind.
Quelle: GfK AG; www.gfk.de

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