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GfK - Guter Start ins neue Geschäftsjahr

Mit einem Umsatzwachstum von 54,6 Prozent von 160,8 auf 248,5 Millionen Euro in den ersten drei Monaten startete die GfK Gruppe dynamisch in das neue Jahr. Das angepasste operative Ergebnis stieg um 51,3 Prozent von 14,0 Millionen auf 21,1 Millionen Euro. Die Marge, also das Verhältnis des angepassten operativen Ergebnisses zum Umsatz, erreichte 8,5 Prozent und lag trotz der erstmaligen Konsolidierung der NOP World bereits im ersten Quartal annähernd auf dem Vorjahresniveau von 8,7 Prozent. Ende April hatte die GfK bereits 58,4 Prozent des für 2006 geplanten Umsatzes verbucht. Das liegt leicht unter dem Vorjahreswert.
 
Alle fünf Geschäftsfelder steigerten ihren Umsatz gegenüber dem des entsprechenden Vorjahreszeitraums. In den Geschäftsfeldern Custom Research, Media und HealthCare resultiert der deutliche Umsatzanstieg vor allem aus der Mitte vergangenen Jahres erworbenen NOP World. Custom Research, das größte Geschäftsfeld der GfK startete das Geschäftsjahr mit einem starken Umsatzwachstum. Mit 114,9 Millionen Euro lag der Umsatz fast doppelt so hoch wie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Organisch stieg der Umsatz um 11,5 Prozent. Das Ergebnis lag mit 5,7 Millionen Euro 132,8 Prozent über dem der entsprechenden Vorjahresperiode. Mit einem Plus von 12,7 Prozent wuchs der Umsatz des Geschäftsfelds Retail and Technology auf 51,9 Millionen Euro. Der Anstieg beruht zu 9,9 Prozentpunkten auf organischem und zu 1,9 Prozentpunkten auf anorganischem Wachstum. 0,8 Prozentpunkte waren wechselkursbedingt. Das Ergebnis lag bei 10,2 Millionen Euro, die Marge bei knapp 20 Prozent. Das entspricht in etwa dem Vorjahresniveau. Der Umsatz im Geschäftsfeld Consumer Tracking stieg im ersten Quartal um 6,0 Prozent auf 24,5 Millionen Euro. Dieser Zuwachs wurde nahezu vollständig organisch erzielt. Lediglich 0,2 Prozentpunkte des Wachstums waren wechselkursbedingt. Wie die GfK erwartet hatte, lag das Ergebnis mit minus 0,1 Millionen Euro um knapp 0,5 Millionen Euro unter dem der vergleichbaren Vorjahresperiode. Im Geschäftsfeld Media stieg der Umsatz um 75,6 Prozent auf 25,5 Millionen Euro. Davon sind 67,9 Prozentpunkte auf den Erwerb der NOP-World-Gesellschaften zurückzuführen. 7,4 Prozentpunkte sind organischen Ursprungs. Das Ergebnis stieg im gleichen Zeitraum stark überproportional um 384,8 Prozent. Während 273,6 Prozentpunkte davon akquisitionsbedingt waren, belief sich das organische Wachstum auf 111,0 Prozent. Vor allem der Bereich Fernsehforschung in Deutschland hat im vergangenen Quartal erheblich zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Im Geschäftsfeld HealthCare steigerte die GfK ihren Umsatz um 74,7 Prozent auf 30,4 Millionen Euro. Zu diesem Wachstum trugen Akquisitionen in Höhe von 80,5 Prozentpunkten und Währungseffekte in Höhe von 4,9 Prozentpunkten bei. Organisch sank der Umsatz um 10,8 Prozent. Das Ergebnis belief sich auf 1,8 Millionen Euro, das sind 24,9 Prozent weniger als in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Die Konsolidierung neu erworbener Unternehmen erhöhte das Ergebnis um 7,9 und Währungseffekte um 6,9 Prozent. Der Bereich Sonstige beinhaltet im Wesentlichen die GfK Data Services, die GfK Methoden- und Produktentwicklung sowie die Abteilungen der GfK Group Services. Wie geplant reduzierte sich der Umsatz dieses Bereichs weiter auf 1,3 Millionen Euro. Das Ergebnis verbesserte sich von minus 1,3 auf minus 1,0 Millionen Euro.
 
Deutschland, Mutterland und Hauptsitz der GfK AG, war seit Start der Internationalisierung des Unternehmens die dem Umsatz nach größte Region. Mit dem Erwerb der NOP World änderte sich das. Ihr Anteil dieser Region am Gesamtumsatz sank von 31,7 Prozent im ersten Quartal des Vorjahrs auf 24,3 Prozent. In den ersten drei Monaten steigerte die GfK jedoch ihren Umsatz in Deutschland um 10,2 Prozent auf 60,3 Millionen Euro. Dieses hohe, ausschließlich organische Wachstum resultiert aus dem positiven Geschäftsverlauf aller Geschäftsfelder. In West- und Südeuropa, die größte Umsatzregion der GfK Gruppe, erhöhte sich der Umsatz um 30,3 Prozent auf 68,1 Millionen Euro. Die Konsolidierung neu erworbener Unternehmen trug zu diesem Wachstum mit 19,9 Prozentpunkten bei, während 10,6 Prozentpunkte organischer Natur waren. Währungseffekte verminderten den Umsatz um 0,2 Prozent. In Nordeuropa stieg der Umsatz um 179,3 Prozent auf 35,0 Millionen Euro. Während Akquisitionen dafür sorgten, dass sich der Umsatz um 190,0 Prozent steigerte, sank der Umsatz organischen Ursprungs um 10,3 Prozent. Grund dafür ist wiederum der Effekt der letztjährigen Restrukturierung der britischen GfK Martin Hamblin. Gleichzeitig entwickelte sich jedoch die GfK NOP, Großbritannien, sehr gut und sorgte für das überdurchschnittliche akquisitionsbedingte Umsatzwachstum. Der Umsatz der Region Zentral- und Osteuropa erhöhte sich in den ersten drei Monaten des Jahres auf 13,7 Millionen Euro und lag damit 27,5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Davon resultierten 3,5 Prozentpunkte aus Währungseffekten und 24,0 Prozentpunkte aus organischem Wachstum. Nachdem der Umsatz in der Region Amerika durch den Erwerb der NOPWorld-Unternehmen bereits im Jahr 2005 deutlich angestiegen war, legte er im ersten Quartal gegenüber dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraum nahezu um das Doppelte zu, nämlich um 191,7 Prozent auf 61,2 Millionen Euro. Davon waren 187,7 Prozentpunkte dem Erwerb von Unternehmen zuzuschreiben. Organisch gab der Umsatz um 6,1 Prozent nach. Wechselkursbedingt stieg der Umsatz um 10,1 Prozent. Der Umsatz in der Region Asien und Pazifik erhöhte sich um 6,2 Prozent auf 10,1 Millionen Euro. Das organische Wachstum belief sich auf 2,6 Prozent, während Währungseffekte mit 3,6 Prozentpunkten zur Umsatzsteigerung beitrugen.
 
Die Zahl der Mitarbeiter der GfK Gruppe erhöhte sich in den ersten drei Monaten um 161 auf 7.676 Vollzeitbeschäftigte. Der Personalaufwand der GfK in dieser Zeit machte 107,8 Millionen Euro aus (Vorjahr: 72,7 Millionen Euro). Die Personalaufwandsquote, also das Verhältnis von Personalaufwand zu Umsatz, lag mit 43,4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 45,2 Prozent.
 
Die GfK Gruppe geht davon aus, dass sie Umsatz und Ergebnis auch im Jahr 2006 deutlich steigern wird. Auf Basis des vom 1. Januar 2006 an geltenden Konsolidierungskreises erwartet sie, im Jahr 2006 einen Konzernumsatz in Höhe von insgesamt mindestens 1,1 Milliarden Euro zu erzielen. Das ist eine Steigerung von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie in den Jahren zuvor soll das Ergebnis auch in diesem Jahr stärker als der Umsatz steigen. Darüber hinaus plant die GfK, wieder schneller als der Markt zu wachsen und somit an Marktanteil hinzuzugewinnen. Die Marge, das heißt das prozentuale Verhältnis von Ergebnis zum Umsatz, soll in diesem Jahr auf mindestens 13 Prozent steigen. Im Jahr 2005 wurden die Unternehmen der NOP World nur sieben Monate konsolidiert. Wie bei den GfK-Tochterunternehmen schlägt sich auch bei diesen Unternehmen die Saisonalität des Geschäfts in Umsatz und Ergebnis zugunsten der zweiten Jahreshälfte nieder. Einer rückwirkend für das Jahr 2005 durchgeführten Rechnung zufolge, die von der ganzjährigen Konsolidierung der neuen Unternehmen im Jahr 2005 ausgeht, hätte die Marge im genannten Zeitraum 12,6 Prozent betragen. Zur Integration der NOP-World-Unternehmen werden im Jahr 2006 weitere Aufwendungen in Höhe von zwei bis drei Millionen Euro erwartet.
Quelle: GfK; www.gfk.de

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