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GfK: Konsumklima stabil

© Rainer Sturm / PIXELIO 

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Das Konsumklima wird sich nach seinem kleinen Rückgang im vergangenen Monat im Juli wieder stabil zeigen. Die Konsumneigung der Verbraucher steigt aktuell sogar spürbar an. Allerdings verunsichern die Diskussionen um steigende finanzielle Belastungen im Rahmen des anstehenden Sparpakets die Verbraucher zunehmend. Daran ändern auch positive Meldungen zu Konjunktur und Arbeitsmarkt wenig. Entsprechend muss die Einkommenserwartung im Juni deutliche Einbußen hinnehmen. Der Gesamtindikator prognostiziert nach 3,5 Punkten im Juni für Juli ebenfalls 3,5 Zähler.

 
Die positiven Meldungen vom Arbeitsmarkt lassen die Verbraucher in Bezug auf die erwartete konjunkturelle Erholung im Vergleich zum Vormonat wieder etwas optimistischer in die Zukunft blicken. Zudem scheint die Anschaffungsneigung von einer kleinen Sonderkonjunktur durch die Fußballweltmeisterschaft zu profitieren und legt deutlich zu. So werden beispielsweise im Bereich der Unterhaltungselektronik seit einigen Wochen deutlich mehr Flachbildfernseher verkauft als im Vorjahr. Allein in der letzten Mai-Woche lag der Umsatz 58 Prozent über dem der Vorjahreswoche.
 
Allerdings verunsichern die Diskussionen um das Sparpaket der Regierung die Verbraucher. Sie befürchten offenbar, dass die Politik die notwendige Konsolidierung der öffentlichen Haushalte wieder einmal zu ihren Lasten erreichen möchte. Dies schlägt sich im Juni deutlich auf die persönlichen Einkommensaussichten nieder. Mit einem Minus von 15,5 Punkten sind die Verluste im Juni sogar noch etwas höher als im Vormonat. Aktuell werden 8,2 Punkte für den Einkommmensindikator gemessen. Damit liegt er jedoch immer noch 11,5 Zähler über seinem entsprechenden Vorjahresstand.
 
Nach dem deutlichen Rückgang im Vormonat kann sich die Konjunkturerwartung im Juni wieder stabilisieren. Der Indikator gewinnt aktuell 1,6 Punkte hinzu und weist nun 5,5 Zähler auf. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum beträgt das Plus gut 28 Zähler.
 
Nicht nur die anhaltend positiven Meldungen vom Arbeitsmarkt stützen derzeit die Konjunkturaussichten der Bundesbürger. Vor allem die anziehenden Exporte beeinflussen die wirtschaftliche Entwicklung positiv. Der niedrige Euro-Kurs gibt zusätzliche Impulse für deutsche Ausfuhren in Länder außerhalb des Euro-Raumes.
 
Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie "GfK-Konsumklima MAXX" und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden. Darüber hinaus finden sich darin auch Informationen über die Ausgabevorhaben der Verbraucher für 20 Bereiche der Gebrauchsgüter-, Verbrauchsgüter- und Dienstleistungsmärkte. Die GfK-Konsumklimastudie wird seit 1980 erhoben.
Quelle: GfK

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