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GfK soll sich Verantwortung stellen

Martin Krapf, Chef von Screenforce, einer Initiative der TV-Vermarkter, geht mit GfK in einem HORIZONT-Interview wegen unterschiedlicher Erhebungsmethoden für die Reichweite von TV und YouTube scharf ins Gericht.


Martin Krapf 

 Martin Krapf

Krapf war zwischen 2002 bis 2012 Geschäftsführer des RTL-Vermarkters IP Deutschland und leitet jetzt die Initiative Screenforce, vormals Wirkstoff TV, die 13 TV-Werbe-Vermarktern eine gemeinsame Stimme geben soll. Krapf kritisiert in dem HORIZONT-Interview, dass GfK einerseits die klassische Reichweite der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) ausweise und andererseits mit seinem GXL-Panel auch die Reichweiten für Youtube veröffentliche und damit eine „Art Parallel-Währung“ entstehe.

Krapf kritisiert: „Das GXL-Panel deckt sehr viel weniger Haushalte ab und basiert auf einer Erhebungsmethode, die bei weitem nicht so elaboriert ist wie die klassischen AGF-Reichweiten. Daher können wir es nicht akzeptieren, wenn der Eindruck entsteht, diese beiden Instrumente seien im Prinzip gleichwertig.“

Da GfK sich gleichzeitig dem Thema der Joint Industrie Committees, also einer Vergleichbarkeit der Messinstrumente, verschrieben habe, müsse sich GfK dieser Verantwortung stellen. Desweitern äußert sich Krapf lritisch gegenüber Facebook und YouTube und deren Eignung als Werbeplattform.

Auch Guido Modenbach, Geschäftsführer der Seven-One Media und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) hält das GXL-Panel, das die GfK mit Unterstützung von Google für die Messung von Bewegtbild entwickelt hat, für "sehr kritisch". Es suggeriere, dass damit eine Lücke in der Messung von Onlinevideo- und TV-Nutzung geschlossen werde. GfK werbe in Präsentationen damit, dass GXL eine Güte erreiche, die 95 Prozent des von der GfK betriebenen TV-Forschungspanels der AGF entspricht., berichtet HORIZONT. (pua)

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