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Günstige Preise bei Versandapotheken?

Zum 1.1.2004 ist das Gesetz zur Modernisierung des Gesundheitssystems in Kraft getreten. Nicht nur durch die Praxisgebühr wird mittlerweile auch den Patienten bewusst, wie stark die Auswirkungen der Gesetzesänderungen sind. Zu diesen Veränderungen zählt auch, dass Apotheken nun auch auf dem Deutschen Markt Versandhandel bzw. E-Commerce mit Arzneimitteln betreiben dürfen. Nach DocMorris stehen bereits weitere nationale und internationale Versender in den Startlöchern. Auch die Apothekenverbände schließen sich zusammen, um flächendeckende Versandangebote zu errichten. Trotzdem wird diesem Vertriebsweg zumeist nur wenig Potenzial beigemessen.
 
28 Prozent der Deutschen wollen derartige Angebote gar nicht wahrnehmen, sondern nur bei niedergelassenen Apotheken einkaufen. Diejenigen, die sich auch für eine Online- oder Versandapotheke entscheiden würden, gaben zu gut 68 Prozent den preiswerteren Einkauf als Hauptgrund an. Vor dem Hintergrund, dass die Präparate auf diesem Weg nicht zwingend günstiger zu beziehen sind, erscheint das Ergebnis überraschend. Offenbar wird die Preisgünstigkeit von den Kunden antizipiert oder aus anderen Produktbereichen übertragen. 16 Prozent begründen die Bezugsquelle mit einer Zeitersparnis und der Unabhängigkeit von Öffnungszeiten. Weitere13,6 Prozent nannten die Bequemlichkeit und eine kleine Gruppe von knapp 2 Prozent verbindet mit einem Versand- bzw. Online-Angebot die Möglichkeit, den Kauf anonymer als in der niedergelassenen Apotheke durchführen zu können.
Quelle: Institut für Handelsforschung, Köln k.wilke@ifhkoeln.de

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