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Gute Auftragslage für Schutzengel auf Österreichs Strassen

Die Motorisierung nimmt weiter zu, auf den Straßen wird es immer enger. Dies beeinträchtigt die Freude der österreichischen Autofahrer am Lenken eines Fahrzeugs aber kaum. Auch die Verhaltensweisen im dichter werdenden Straßenverkehr haben sich während der vergangenen 16 Jahre nur sehr geringfügig verändert. 72 Prozent der über 16jährigen Österreicher nehmen bereits aktiv als Fahrer aktiv am Verkehrsgeschehen teil. Das entspricht einer Zahl von rund 4,75 Millionen Menschen und bedeutet eine enorme Zunahme im Vergleich zum Jahr 1987. Die motorisierte Bevölkerung ist erwartungsgemäß überwiegend maskulin. Innerhalb der Altersgruppen nehmen die 30-50jährigen Personen vergleichsweise am häufigsten am Straßenverkehr teil. Zudem lassen sich deutliche Unterschiede hinsichtlich Bildung und berufsmäßiger Zugehörigkeit erkennen. So haben Maturanten und Akademiker, Leitende Angestellte / Beamte sowie Selbständige einen vergleichsweise sehr hohen, die einfachen Arbeiter hingegen einen sehr geringen Anteil an den Fahrzeuglenkern.
 
Im Schnitt legen die österreichischen Autofahrer gegenwärtig rund 13.700 km pro Jahr zurück. Das sind um etwa 500 km weniger als zwischen 1993 und 2000. Der Rückgang der Kilometerleistung auf den vor 1991 registrierten Stand könnte die Folge einer erhöhten Spargesinnung angesichts der ungünstigen Wirtschaftslage sein. Trotz eines stark verdichteten Verkehrs ist die Zahl der Motorisierten, die nach eigener Aussage gern hinter dem Steuer sitzen, mit 80 Prozent nahezu stabil geblieben. Auch die Tendenz zu einem defensiveren Fahrverhalten ist vorerst noch recht undeutlich erkennbar, wenngleich sich mittlerweile gut jeder zweite Motorisierte zur Gruppe der gemächlichen Fahrer zählt und die Bereitschaft, sich überholen zu lassen, ebenfalls etwas angestiegen ist. Immerhin 28 Prozent der Lenker lieben jedoch offenkundig das Tempo und erklären unumwunden, es mache ihnen Spaß, ihren Wagen "voll auszufahren". Zudem ist eine wachsende Neigung erkennbar, aus einer Kolonne auszubrechen und sich durch Lückenspringen Vorteile zu verschaffen. So stagniert die Unfallgefahr auf hohem Niveau: Ebenso wie vor drei Jahren erklärten auch diesmal 39 Prozent der Autofahrer, schon oft Situationen erlebt zu haben, in denen man nur um Haaresbreite einem schweren Unfall entging. Die erlebte Unfallgefahr steht in einem engen Zusammenhang mit dem Fahrverhalten. Als Faustregel kann gelten, daß von den Liebhabern eines hohen Tempos, außerdem den Lückenspringern und solchen Fahrern, die sich nicht gerne überholen lassen, rund jeder Zweite schon oft nur mit knapper Not einem schweren Unfall entgangen ist. Das Fahrverhalten unterscheidet sich innerhalb der Bevölkerungsgruppen erheblich. Frauen sind im Straßenverkehr allgemein zurückhaltender als Männer, Personen über 50 besonnener als die Angehörigen der Generation unter 30.
Quelle: Imas-International; www.imas-international.com

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