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Guten Abend, gute Nacht?

© Rolf van Melis / PIXELIO 

 © Rolf van Melis / PIXELIO

Die Arbeitswelt drängt sich bei den meisten Berufstätigen immer weiter ins Privatleben: 84% sind außerhalb ihrer regulären Arbeitszeit für Kunden, Kollegen oder Vorgesetzte per Internet, Festnetzanschluss oder Handy erreichbar. Die Hälfte davon (51%) ist sogar jederzeit "stand-by".
 
Rund die Hälfte der Befragten (46%) geht keiner „regulären“ 5-Tage-Woche mehr nach. Sie arbeiten regelmäßig an Samstagen, Sonn- und Feiertagen, im Schicht-, Nacht- oder Bereitschaftsdienst.
 
Jeder zweite Befragte ist von Schlafproblemen betroffen - und mehr als jeder Zehnte (13%) leidet fast jede Nacht an Schlafproblemen. Als häufigsten Grund gaben die Befragten allgemeinen Stress an, knapp gefolgt von beruflichem Stress bzw. beruflicher Überforderung, dem Nichtabschalten können von der Arbeit sowie privaten Sorgen und familiären Problemen. Jedem Siebten (14%) macht die ständige Erreichbarkeit für berufliche Belange zu schaffen.
 
Betroffen sind hier vor allem „Viel-Arbeiter“, die mehr als 50 Stunden in der Woche arbeiten. Sie schlafen im Durchschnitt nur 6,5 Stunden pro Nacht. Jeder Dritte dieser Gruppe arbeitet außerdem regelmäßig an Sonn- und Feiertagen.
 
Bei Berufstätigen, die in Schicht-, Nacht- oder Bereitschaftsdiensten arbeiten, ist die Nachtruhe ebenfalls im Schnitt nach 6,5 Stunden vorbei. Sie liegen damit unter der durchschnittlichen Schlafdauer aller Befragten von 6,7 Stunden.
 
Das Marktforschungsinstitut Kantar Health befragte in einer EMNID Cati Bus Umfrage im Auftrag des BKK Bundesverbandes 2.322 Berufstätige im Alter zwischen 18 und 65 Jahren. 
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