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Handy-Discount-Tarife stoßen auf Zustimmung

Obwohl 57 Prozent der Verbraucher es gut fänden, beim Telefonieren mit dem Handy nicht mehr auf die Gebühren achten zu müssen, ist für die Mehrheit (61 Prozent) eine Handy-Flatrate wenig interessant, weil sie schlicht zu wenig telefonieren oder sms senden. Weitere 51 Prozent lehnen eine Flatrate ab, weil sie viel in andere Mobilfunknetze kommunizieren und das trotz Flatrate gebührenpflichtig ist. Immerhin könnte sich ein Teil der Verbraucher mit einer Flatrate anfreunden, wenn es ein subventioniertes Handy dazu gäbe (46 Prozent) oder wenn Online-Gebühren enthalten wären (38 Prozent). Für Männer wäre ein subventioniertes Handy (49 Prozent), online gehen (42 Prozent) und UMTS (31 Prozent) wichtig, Frauen dagegen senden häufiger sms und nutzen gerne Kontingente (33 Prozent). Für einen Anbieter spricht aus Sicht von 37 Prozent der Verbraucher die Möglichkeit, den aktuellen Gebührenstand auf dem Display angezeigt zu bekommen, gefolgt vom Online-Abruf (32 Prozent) und dem Gebührenabruf via Hotline (30 Prozent). Allerdings ist für 37 Prozent dieser Service gar kein Entscheidungskriterium, für 64 Prozent der handylosen Verbraucher am allerwenigsten. Generell verliert der Gebührenservice mit zunehmendem Alter der Verbraucher an Bedeutung.
 
Die neuen Discount-Tarife dagegen treffen auf große Zustimmung. 59 Prozent der Verbraucher können sich einen Wechsel vorstellen oder haben bereits gewechselt, wobei Frauen mit 56 Prozent etwas zurückhaltender sind als Männer (62 Prozent). Handylose Verbraucher sind immerhin zu 36 Prozent am Discount-Tarif interessiert. Die wichtigsten Aspekte sind: keine Grundgebühr (75 Prozent), kein Mindestumsatz (73 Prozent), keine Vertragsbindung (72 Prozent), soweit sind sich die Altersgruppen und die Geschlechter noch einig. Erst bei den spezifischen Eigenschaften der Discount-Tarife wie: günstige Tarife (52 Prozent), kommunizieren ohne Schnickschnack (47 Prozent) und übersichtliche Tarifsysteme (33 Prozent) teilen sich die Geister. Männer mögen es eher übersichtlich (36 Prozent), den Frauen geht es bei den Discount-Tarifen eher um billiges telefonieren (50 Prozent). Die günstigen (62 Prozent) und übersichtlichen (42 Prozent) Tarife sind bei den 14-29 Jährigen überproportional wichtig, 17 Prozent dieser Gruppe geben außerdem an, derzeit über einen Wechsel nachzudenken, um mit Freunden und Verwandten, die zu einem Discount-Tarif gewechselt sind, billig telefonieren zu können. Große Vorbehalte gegenüber Discount-Tarifen entstehen, wenn es um die Hotline geht. Die Verbraucher befürchten sowohl, dass die Hotline gebührenpflichtig sein könnte (40 Prozent), als auch, dass die Hotline sehr schlecht erreichbar sein könnte (35 Prozent). Letzteres vermuten vor allem die 14-29 Jährigen (51 Prozent). Außerdem würden 36 Prozent der Befragten ihr subventioniertes Handy vermissen, vor allem Männer (44 Prozent), bei den Frauen wird das weniger der Fall sein (28 Prozent). Knapp ein Drittel der Frauen nutzt das Handy ohnehin nur im Notfall (30 Prozent), da braucht man nicht immer den neuesten Stand der Technik. In Sachen Netzabdeckung scheint es noch Informationsbedarf zu geben, denn 26 Prozent der Frauen fürchten bei den Discount-Tarifen eine schlechtere Netzabdeckung, bei den Männern sehen das nur 18 Prozent als Problem. Die Wechselbereitschaft ist bei Vertragskunden verständlicherweise am geringsten, insbesondere, weil sie großen Wert auf ein subventioniertes Handy legen (46 Prozent). 30 Prozent der Vertragskunden hält die bestehende Vertragbindung derzeit noch von einem Wechsel ab.
Quelle: Dialego AG; www.dialego.de

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