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Harte Zeiten im deutschen Einzelhandel

Der Fachhandel hat in der gunst der Verbraucher die Nase vorn: Douglas, dm, Alnatura und Jack Wolfskin sind die derzeitigen Top-Handelsunternehmen aus Verbrauchersicht.
 
Auf der Ranglsite folgen Basic, BodyShop, Ikea, Toys’’R’’Us, Baby Walz, Pieper, Rossmann, Vedes, Höffner und Kaufland.
 
Weniger gut schneiden hingegen der Lebensmitteleinzelhandel, die Mode- und Textilbranche und vor allem die Kauf- und Warenhäuser ab: Schlusslichter des Rankings sind Coop, Kaisers, Hertie, Schlecker und SB-Möbel Boss sowie Norma, Woolworth und KiK. Das große Problem der Kauf- und Warenhäuser ist, dass sie in ihrer Sortimentsbreite und -tiefe nicht mit Fachmärkten mithalten können.
 
Der Blick in die Zukunft zeigt: Nicht nur Billiganbieter haben künftig eine Chance. Vielmehr werden die Kunden sehr genau auf das gesamte Leistungsspektrum der Händler achten.
 
Fokus Lebensmitteleinzelhandel (LEH): Champion ist Kaufland
Als klarer Gewinner im Bereich LEH schneidet Kaufland ab, dahinter platzieren sich Edeka und tegut. Mangels einer aus Kundensicht klaren Strategie und Positionierung verschlägt es coop, Kaisers und Norma derzeit auf die letzten Plätze im Ranking. Überraschend ist das Abschneiden von REWE: Von insgesamt 15 untersuchten Händlern landet das Unternehmen nur auf Platz 9. Die erwartete Veränderung des Rankings aus Sicht der Konsumenten: Neben Discountern wie Aldi und Lidl zählt auch Norma zu den potenziellen Gewinnern in der Finanzkrise, da die Motivation der Kunden hohe Preise zu tolerieren gering ausfallen wird.
 
Möbelhaus-Branchenprimus: IKEA
In den Augen der Konsumenten hat IKEA eine Sonderstellung: Der Möbelfilialist gewann bei der Befragung in fast jeder Kategorie und das wird nach Einschätzung der Konsumenten auch in der Krise so bleiben. Höffner, mit der Silbermedaille ausgezeichnet, und XXXLutz, Gewinner der Bronzemedaille, hingegen müssen sich in der Krise erst bewähren, um ihren Status zu sichern. Denn gerade die klassischen Vollsortimenter sind laut der Studie besonders krisengefährdet und haben daher auch einen besonders hohen Handlungsdruck trotz der viel zitierten und erwarteten Tendenz zum »Homing« des Konsumenten in der Krise.
 
Bau- und Gartenmärkte: Hornbach und Obi punkten in der Krise
Die Konsumentenbefragung zu den acht Handelsunternehmen im Bereich Bau- und Gartenmärkte zeigt: Noch hat der Gartenspezialist Dehner vor Hornbach und Obi die Nase vorn, doch nur diesen zweit- und drittplatzierten wird zugetraut, dass sie ihre führende Stellung in den nächsten Monaten auch ausbauen. Denn Dehner belastet die dominante Positionierung als reines Gartencenter in der Krise mehr, als durch positive Kundeneinstellung kompensiert werden kann.
 
Das sind die Ergebniss einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner, der Kommunikationsagentur Serviceplan und des Marktforschungsinstituts facit Marketing-Forschung: Im Rahmen einer Online-Erhebung, die sich über insgesamt 15 Teilbranchen und 89 Handelsunternehmen erstreckte, wurden im Februar und März 2009 bundesweit 3.000 Verbraucher zu ihrem aktuellen und ihrem erwarteten Konsumverhalten in der Krise befragt.
Quelle: Dr. Wieselhuber & Partner; www.wieselhuber.de

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