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Heimliche Vaterschaftstests - Deutsche sind mehrheitlich dafür

Kürzlich hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden, daß Vaterschaftstests, die ohne die Einwilligung der Mutter zustande gekommen sind, vor Gericht nicht mehr als Beweismittel verwendet werden dürfen. Nach dem Grundsatzurteil verletzt ein Gentest, der ohne die Einwilligung der Betroffenen durchgeführt wurde, das Persönlichkeitsrecht des Kindes. Für Männer ist es nach diesem Urteil in vielen Fällen sehr schwierig geworden, ihre Vaterschaft anzufechten, wenn sie den Verdacht haben, daß ein Kind nicht von ihnen ist.
 
Die Bevölkerung hält dieses Urteil des Bundesgerichtshofes mehrheitlich für falsch. 65 Prozent sind der Meinung, dass die Entscheidung aus Karlsruhe die Männer zu stark benachteiligt: "Männer müssen die Chance haben, ihre Vaterschaft heimlich, also ohne das Wissen und die Einwilligung der Mutter überprüfen zu lassen, wenn sie Zweifel haben". Diesen Standpunkt vertreten nicht nur Männer (76 Prozent), sondern auch mehr als jede zweite Frau (55 Prozent). Für das Karlsruher Urteil zu Vaterschaftstests sprechen sich dagegen nur 23 Prozent der Bevölkerung aus (Männer 13 Prozent; Frauen 31 Prozent), 12 Prozent haben dazu keine Meinung.
Quelle: Institut für Demoskopie, Allensbach; www.ifd-allensbach.de

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