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Heinrich A. Litzenroth Klinik – Bau beginnt

Der mit GfK-Spenden finanzierte Bau des „Heinrich A. Litzenroth Memorial Healthcare Centre“ an Sri Lankas Ostküste beginnt. Nach anfänglichen Verzögerungen wird die Klinik in dem vom Bürgerkrieg heimgesuchten Land nun in Kooperation mit den Vereinten Nationen/ UN-HABITAT errichtet. Die Fertigstellung des Krankenhauses ist für Mitte nächsten Jahres vorgesehen.
 
Die Krankenstation, benannt nach dem ehemaligen Vorstandsmitglied der GfK Gruppe Heinrich A. Litzenroth, wird vollständig mit Spenden der GfK finanziert. Nach letzten Planungen sind etwa 210.000 Euro für das Hilfsprojekt veranschlagt. Litzenroth war im Dezember 2004 bei der verheerenden Tsunami-Flutkatastrophe in Südostasien ums Leben gekommen. Daraufhin hatten Management, Mitarbeiter und Partner der GfK weltweit seiner gedenkend für den Bau einer Klinik in Sri Lanka gespendet. Der südlich von Indien gelegene Inselstaat war von der Flutwelle besonders stark verwüstet worden.
 
Dem jetzigen Baubeginn in der Ortschaft Kalmunai war ein steiniger Weg vorausgegangen. Der erste Spatenstich für die Klinik erfolgte bereits Ende 2005 an dem weiter nördlich gelegenen Ort Kalkudah, für den die Stadt Nürnberg, die das Projekt seit den Anfängen begleitet, eine Hilfspatenschaft übernommen hatte. Doch führte der immer wieder aufkeimende Bürgerkrieg zwischen Tamilen und Regierungstruppen schließlich zur Einstellung der Arbeiten, die bis zur Fundamentlegung vorangeschritten waren. Daraufhin musste die Baustelle in das friedlichere Kalmunai verlagert werden.
 
Kooperationspartner Vereinte Nationen und Stadt München
 
Am jetzigen Standort der Klinik sollen die künftigen Risiken so weit wie möglich minimiert werden. Daher vertraut die GfK auf die Kompetenz der Vereinten Nationen als neuer ausführender Partner. Die Weltorganisation ist seit vielen Jahren mit ihrer auf Siedlungsentwicklung spezialisierten Unterorganisation UN-HABITAT in Sri Lanka aktiv.
 
Als Vermittler agiert die bayerische Landeshauptstadt München, die mit UN-HABITAT mehrere Großprojekte abwickelt und sich seit längerem in Sri Lanka engagiert. Die Stadt München handelt treuhänderisch zur Weiterleitung der Spendengelder.
 
Medizinische Grundversorgung sichern
 
Das zweistöckig geplante „Heinrich A. Litzenroth Memorial Healthcare Centre“ wird dringend benötigt. Es soll die medizinische Grundversorgung in der näheren Umgebung von Kalmunai sichern. Davon profitieren rund 7.500 Familien, also rund 30.000 Menschen, die gut dreieinhalb Jahre nach der Flutkatastrophe immer noch zu den Ärmsten auf dem Inselstaat zählen und mit den Folgen der Katastrophe zu kämpfen haben. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Gesundheit und Ernährung von Schwangeren und Kindern sowie auf Impfungen und medizinischen Aufklärungsprogrammen für die gesamte Bevölkerung in der Region.
 
Bei dem Seebeben in Südostasien hatten kurz nach Weihnachten 2004 rund 170.000 Menschen ihr Leben verloren, fast 1,2 Millionen Menschen waren obdachlos geworden.
Quelle: Gfk; www.gfk.com

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