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Hitze kann Verbaucher nicht stoppen

© Uwe Wagschal  / pixelio.de   

 © Uwe Wagschal / pixelio.de

Die Stimmung der Verbraucher verbessert sich auch im Hochsommer: Anhaltend stabile Beschäftigungsaussichten sowie eine moderate Inflationsrate lassen den Optimismus im Juli noch einmal ansteigen. Davon können die Konjunktur- und Einkommenserwartung profitieren. Aber auch die Anschaffungsneigung kann ihr ohnehin sehr hohes Niveau noch einmal toppen und erreicht in diesem Monat ein neues 18-Monats-Hoch im GfK-Konsumklimaindex.

Die Konjunkturerwartung liegt aktuell bei 4,3 Punkten (+3,2 Punkte) und stabilisiert sich im positiven Wertebereich, das heißt, über der Nulllinie, die den langfristigen Mittelwert dieser Größe beschreibt.

Verbesserte Konjunkturaussichten lassen auch die Einkommenserwartung im Juli dieses Jahres deutlich steigen. Nach einem Plus von 6,6 Punkten weist der Indikator nun 42,8 Zähler auf. Dies ist bereits der vierte Anstieg in Folge. Ein höherer Wert wurde zuletzt vor gut zwei Jahren im Juni 2011 mit 44,6 Punkten erreicht. Der Trend ist seit Ende letzten Jahres aufwärts gerichtet.

Von der insgesamt recht optimistischen Verbraucherstimmung kann im Juli auch die Anschaffungsneigung profitieren. Auf ohnehin schon sehr hohem Niveau legt der Indikator mit einem Plus von 4,2 Zählern noch einmal zu. Mit einem Wert von 40,7 Punkten durchbricht er zudem die 40-Punkte-Marke zum ersten Mal seit Januar 2012, als der Indikator mit 41,8 Punkten zuletzt einen höheren Wert zu verzeichnen hatte.

Nach wie vor halten die Verbraucher es mehrheitlich für ratsam, größere Anschaffungen zu tätigen. Bei historisch niedrigen Zinsen, die zum Beispiel bei der klassischen Festgeldanlage bei weitem nicht einmal die Inflationsrate kompensieren, ist es für die Konsumenten momentan auch nicht sehr attraktiv, Geld zu sparen oder anzulegen.

Stattdessen wird das sogenannte „Betongold“ bevorzugt, die Anlage der finanziellen Mittel in Immobilien. In deren Sog kann sich auch die Möbelbranche derzeit über gute Geschäfte freuen. Aber auch der Bereich der Renovierungen – speziell der energetischen Sanierung – profitiert im Augenblick davon. Insbesondere der Immobilienerwerb als auch der Renovierungsbereich profitieren darüber hinaus auch von sehr attraktiven Hypothekenzinsen.

Der Gesamtindikator prognostiziert für August 2013 einen Wert von 7,0 Punkten nach 6,8 Zählern im Juli. Einen höheren Wert verzeichnete das Konsumklima zuletzt vor der Krise im September 2007 mit 7,3 Zählern.

Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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