ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Hobby-Fotografen im Visier

Mit der Kamerabegeisterung von Japanern können wir zwar noch nicht ganz mithalten, trotzdem sind auch hierzulande jede Menge Hobby- Fotografen unterwegs. Bei knappp 90 Prozent der Deutschen ist mindestens eine Kamera im Haushalt vorhanden. Bei rund der Hälfte sind es sogar mindestens zwei Apparate unterschiedlichen Typs. Dabei setzen mehr als zwei Drittel der Hobby-Fotografen nach wie vor auf die gute alte analoge Kleinbildkamera. Moderne Digitaltechnik ist allerdings auf dem Vormarsch: Bei 34 Prozent gibt es im Haushalt mindestens eine digitale Kompaktkamera. Und gut jeder Fünfte besitzt eine analoge Spiegelreflexkamera. Digitale Spiegelreflexkameras sind dagegen nur bei vier Prozent anzutreffen.
 
Vor allem Personen unter 50 Jahren, Eltern mit kleineren Kindern und Leute mit mittlerem bis gehobenem Einkommen verfügen über digitale Geräte. In diesen Gruppen wird auch am häufigsten auf den Auslöser gedrückt. Jedem zweiten Bundesbürger mit gehobenem Haushaltsnettoeinkommen und fast ebenso vielen Eltern mit Kindern unter 14 Jahren macht das Fotografieren richtig Spaß. Singles, Personen aus der 50plus-Gruppe und Befragte mit niedrigerem Einkommen haben dagegen weniger Lust am Knipsen. Doch egal, welcher Personenkreis: Die meisten Fotos werden im Urlaub geschossen (58 Prozent). Auf Platz zwei liegen Feste im Familien- und Freundeskreis (50 Prozent), gefolgt von Kindergeburtstagen (29 Prozent) und Ausflügen in die Natur (28 Prozent). Fotografieren ist angesagt. Fast ein Drittel der Personen mit einem Fotoapparat im Haushalt kauften ihre jüngste Kamera ohne besonderen Grund. Bei 15 Prozent wurde der neueste Fotoapparat anlässlich eines Geburtstages erstanden. Für die gleiche Anzahl war eines der letzten Weihnachtsfeste ausschlaggebend. 14 Prozent nahmen den bevorstehenden Urlaub zum Anlass, um sich eine neue Kamera zuzulegen. Nur acht Prozent griffen ausdrücklich aufgrund eines Sonderangebots zu.
 
Ausschlaggebend beim Kauf sind in erster Linie der Preis (52 Prozent), einfache Bedienung (46 Prozent) sowie Qualität (44 Prozent). Knapp ein Drittel legt Wert darauf, dass die Geräte klein und kompakt sind. Für jeden Fünften heißt es beim Kauf: Wenn schon eine neue Kamera, dann eine digitale oder eine mit moderner Technik. Auch Gewicht, hohe Auflösung und Langlebigkeit spielen für viele eine wichtige Rolle. Das Design ist der Mehrheit dagegen eher unwichtig. Unter 30-Jährige und Befragte mit gehobenem Nettoeinkommen achten mit jeweils 13 Prozent überdurchschnittlich stark auf das äußere Erscheinungsbild des Apparats.
 
Bevor sich Deutschlands Hobby-Fotografen neues Equipment zulegen, bringen sie sich auf den aktuellen Stand der Foto-Technik. Dabei führt der Weg direkt ins Fachgeschäft: Für 40 Prozent sind die dortigen Experten erste Anlaufstelle. 28 Prozent lassen sich von Bekannten und Verwandten beraten, 14 Prozent informieren sich übers Internet und neun Prozent achten auf Werbung in Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehen. Große Elektromärkte wie Saturn oder Media-Markt spielen als Informationsquelle mit nur sechs Prozent eine eher untergeordnete Rolle. Moderne Technik hat ihren Preis, entsprechend ist die Mehrheit der potenziellen Fotoapparat-Käufer auch bereit, etwas tiefer ins Portemonnaie zu greifen. 36 Prozent würden zwischen 100 und 200 Euro für eine neue Kamera hinblättern, 19 Prozent zwischen 200 und 300 Euro und gut jeder Zehnte 300 bis 400 Euro. Nur knapp ein Fünftel würde maximal 100 Euro ausgeben.
Quelle: Mediaedge:cia; www.mediaedgecia.de

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email