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Hybrid-Autos könnten in Deutschland Verkaufsschlager werden

Die internationale Automobilindustrie präsentiert auf der laufenden IAA zahlreiche umweltschonende Modelle. Aber könnte sie die auf dem deutschen Markt auch wirklich absetzen? Die eindeutige Antwort: Ja! Für 61 Prozent der deutschen Autofahrer stellen Hybrid- Autos derzeit eine echte Alternative zu herkömmlichen Antrieben dar.
 
Für jeden fünften (22 Prozent) gehört Hybrid beim nächsten Autokauf sogar in die engere Wahl. Und: Hybrid-Fahrzeuge könnten sich zu einem lukrativen Geschäft entwickeln. Denn 1.783 Euro dürfte ein Hybrid-Auto teurer sein als ein vergleichbarer Benziner, damit die Deutschen zuschlagen. Damit sind sie investitionsfreudiger als die anderen Europäer. Dies ergab eine internationale Studie des Marktforschungsinstitutes Maritz Research.
 
Die Franzosen beispielsweise wären zwar immerhin bereit, 1.607 Euro mehr zu bezahlen, die Italiener aber lediglich 1.468 Euro, die Briten sogar nur 1.363 Euro. „In kaum einem anderen Land ist die Begeisterung für Hybrid so groß wie in Deutschland“, erklärt Christian Vorwerck, Director Marketing bei Maritz Research. „Das Potential für die Automobilindustrie ist riesig.“ Aktuell liege der Anteil von Hybrid- Fahrzeugen auf deutschen Straßen nämlich bei gerade einmal einem Prozent.
 
Verbraucher kennen sich aus mit grüner Technologie
 
Besonders die Klimadiskussion der vergangenen Monate hat der Hybrid- Technologie zu einer enormen Prominenz bei den Verbrauchern verholfen. Fast 60 Prozent der deutschen Autofahrer geben heute an, mit der Funktionsweise eines Hybrid-Antriebs vertraut zu sein. Damit hat der Bekanntheitsgrad der Technologie zu dem von Bio-Diesel aufgeschlossen. „Davon hat sogar das Image des einen oder anderen Autobauers profitiert“, meint Vorwerck. Beispiel Toyota: Auch durch den Prius habe sich das japanische Unternehmen als Synonym sauberer Autos positionieren können. Selbst die Händler sind mittlerweile davon überzeugt, dass die Marke grüner Technologieführer ist: 72 Prozent der deutschen Autohändler halten sie für die treibende Kraft in der Entwicklung alternativer Antriebe. „Auch vor diesem Hintergrund ist es richtig, dass die deutsche Automobilindustrie bereits jetzt über den Hybrid hinaus denkt und die Entwicklung von leistungsfähigen Brennstoffzellen und Elektromotoren aktiv vorantreibt“, sagt Vorwerck.
Quelle: Maritz Research; www.maritzresearch.de

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