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IT, Elektroklein- und -großgeräte im Plus

© sigrid rossmann / PIXELIO 

 © sigrid rossmann / PIXELIO

Mit rund 48,8 Milliarden Euro haben westeuropäische Verbraucher im ersten Quartal 2011 nur etwas mehr als 2010 (+0,4%) in technische Gebrauchsgüter investiert. Der insgesamt positive Umsatztrend des ersten Quartals 2011 wurde in den Bereichen Informationstechnologie, Elektroklein- und -großgeräte generiert.

Die Entwicklung in den einzelnen Ländern war sehr unterschiedlich. Während einige Länder moderate Zuwachsraten aufwiesen, gab es mit Spanien und Griechenland vor allem in Südeuropa auch Länder mit einem zweistelligen Rückgang. Der IT-Markt erzielte das höchste Umsatzwachstum und schloss das erste Quartal mit einem Plus von 7,6% ab. Der Umsatz mit Elektrokleingeräten konnte um 4,1% zulegen. Elektrogroßgeräte, der dritte Markt mit positiven Zuwachsraten, steigerte seinen Umsatz um 1,1%. Alle anderen Sektoren waren rückläufig. Der Bereich Foto verlor 1,9%, Bürogeräte und Verbrauchsmaterialen 2,5% und Telekommunikation 3,7%.
Die Ergebnisse im Überblick 

 Die Ergebnisse im Überblick


Die deutlichsten Rückgänge musste Unterhaltungselektronik hinnehmen, deren Umsatz um 5,8% schrumpfte. Dabei konnten die Märkte in Belgien und Frankreich konnten zulegen, Griechenland, Spanien und die Niederlande hingegen verzeichneten ein je zweistelliges Minus. Der schwächere Umsatz im ersten Quartal wurde von Industrie und Handel mehr oder weniger erwartet, da das Wachstum im vergangenen Jahr überwiegend durch externe Faktoren begründet war. Einerseits drängte der Übergang zum digitalen Fernsehen verbunden mit der Abschaltung analoger Sendesignale die Konsumenten in den betroffenen Ländern dazu, sich ein Fernsehgerät mit eingebautem Digitalempfänger zu kaufen. Gleichzeitig wuchs die Anzahl an Haushalten, die über mehrere Fernseher verfügen, da DVB-T den Anschluss eines Fernsehers unabhängig vom Zugang zu einer Satellitenschüssel oder jeglichem TV-Kabel erlaubt. Andererseits gibt es dieses Jahr kein sportliches Großereignis, das den Markt beeinflussen könnte. Die Frauenfußballweltmeisterschaft in Deutschland wird für eine Trendwende nicht ausreichen.

In naher Zukunft wird der große Trend in der Unterhaltungselektronik die Verschmelzung von Fernsehen und Internet sein. Der Wohnzimmerbildschirm fungiert künftig als Plattform für Youtube, Skype und Co, die bislang ausschließlich auf dem Computer genutzt wurden. Doch auch im Bereich Audio wird die Konnektivität wichtiger werden, da die Konsumenten ihre heimische HiFi-Anlage mit dem tragbaren Mediaplayer oder Smartphone verbinden möchten.

Der GfK TEMAX® ist ein vom Sektor Retail and Technology geschaffener Index zum Markt der technischen Gebrauchsgüter. Die Ergebnisse basieren auf regelmäßigen Erhebungen des Handelspanels der GfK Retail and Technology. In das Handelspanel fließen weltweit Daten von mehr als 370.000 Verkaufsstellen ein. Der GfK TEMAX® Westeuropa umfasst die Länder Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden und Spanien.
Nähere Informationen zur GfK Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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