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Image von ratiopharm geschwächt

Das Image des Pharmakonzerns ratiopharm hat sich in den vergangenen Monaten zeitweise deutlich verschlechtert, vor allem in den Monaten Januar und Februar 2009 konnte eine deutliche Eintrübung der gemessenen Imagewerte beobachtet werden.
 
In der Gruppe der Über-50-jährigen sind die Einbußen besonders groß. Bereits im vergangenen Jahr begannen sich die Imagewerte nach Bekanntwerden der finanziellen Situation des ratiopharm-Gründers Adolf Merckle und der damit verbundenen Berichterstattung in den Medien zu verschlechtern. Von zuvor etwa +82 BrandIndex-Punkten sanken die Werte zunächst um etwa fünf Prozent. Die BrandIndex-Werte basieren auf sechs Dimensionen und repräsentieren die Stärke beziehungsweise die Beliebtheit einer Marke.
 
Nach dem Tod von Adolf Merckle im Januar sackten die Imagewerte dann innerhalb kurzer Zeit auf +73 Punkte ab. Damit verlor die Marke im BrandIndex insgesamt nicht nur mehr als zehn Prozent, sie war zeitweise sogar schwächer als die zur Novartis-Gruppe gehörende Konkurrenzmarke Hexal, die sich im Schnitt auf einem Niveau von +74 Punkten bewegt.
 
Mittlerweile hat sich die Lage für ratiopharm insgesamt allerdings wieder etwas entspannt: In der ersten Märzhälfte verbesserten sich die Werte auf aktuell +78 Punkte. Damit ist ratiopharm im BrandIndex noch immer sehr viel stärker als viele andere Hersteller wie zum Beispiel Pfizer oder Sanofi-Aventis.
 
Dies geht aus einer aktuellen Imageanalyse von YouGovPsychonomics mithilfe des Markenmonitors YouGov BrandIndex hervor.
Quelle: YouGovPsychonomics; www.psychonomics.de

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