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Immer mehr glauben: Viele Arbeitslose wollen nicht arbeiten

Trotz hoher Arbeitslosenzahlen lassen sich zahlreiche offene Stellen nicht vermitteln. Das hat einerseits damit zu tun, dass sich die Qualifikationen von Stellenbewerbern oft genug mit den Anforderungen der Wirtschaft nicht vereinbaren lassen. Die Bevölkerung hat aber zunehmend auch den Eindruck, dass viele Arbeitslose gar nicht arbeiten wollen. Diese Vermutung wurde in Westdeutschland 1994 von 39 Prozent geteilt, mittlerweile glauben das 66 Prozent. In Ostdeutschland ist die Zahl derjenigen, die diesen Eindruck haben, zwischen 1994 und heute von 11 auf 40 Prozent angestiegen.
 
Generell sind zahlreiche Menschen davon überzeugt, dass mit den Sozialleistungen wie etwa Arbeitslosenhilfe, Sozialhilfe und Wohngeld sehr viel Missbrauch getrieben wird. 65 Prozent in Westdeutschland und 48 Prozent der Befragten in Ostdeutschland vermuten eine hohe Missbrauchsrate. In Westdeutschland war dieser Verdacht früher schon weit verbreitet, in Ostdeutschland ist er erst nach und nach gewachsen. Dass der Unterschied zwischen der Arbeitslosenunterstützung und einem Einkommen aus einer normalen Beschäftigung zu gering ist, glaubt mehr als jeder Zweite. Die große Mehrheit der Deutschen würde es begrüßen, wenn Arbeitslose zu gemeinnützigen Arbeiten in städtischen Grünanlagen oder bei sozialen Diensten verpflichtet würden.
Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach. presse@ifd-allensbach.de

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