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In der Krise schlagen Langfinger häufiger zu

Der Warenschwund durch Ladendiebstahl steigt 2009 auf ein neues Rekordniveau: Der Handel zahlt in Deutschland 5,2 Mrd. Euro. Dies entspricht 1,17 % des Handelsumsatzes in Deutschland (+3,5 % zum Vorjahr) - der höchste Wert seit 2002.
 
Weltweit kostete Warenschwund den Einzelhandel rund 84,165 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Umsatzanteil von 1,43 % (+5,9 % zum Vorjahr). Ein Drittel des Anstiegs beim Ladendiebstahl führen die befragten Einzelhändler dabei auf die wirtschaftliche Situation zurück.
 
Auf das Konto von Kunden gehen 53,6 % (2,8 Mrd. Euro) der Verluste, 25,7 % (1,3 Mrd. Euro) verschwinden durch unehrliche Mitarbeiter. Den Rest verschulden Lieferanten (5,4 %; 0,3 Mrd. Euro) sowie interne Fehler (15,3 %, 0,8 Mrd. Euro). Kriminalität belastete den deutschen Einzelhandel damit insgesamt mit rund 5,6 Mrd. Euro. Darin enthalten sind auch sicherheitsbezogene Kosten in Höhe von knapp 1,2 Mrd. Euro. Diese fielen in 2009 um rund 10 % auf 0,26 % des Umsatzes.
 
Klaurenner sind vor allem kleine, teure Markenartikel wie elektronische Spiele und DVDs, Mobiltelefone, Kosmetik und Parfum, Rasierklingen, Spirituosen, Frischfleisch und Feinkost, Bekleidung und Uhren. 3,1 Mio. Diebe konnte der Einzelhandel in Europa auf frischer Tat fassen. Während das Diebesgut bei Kunden einen Wert von durchschnittlich 94 Euro aufwies, schlug der Schaden durch unehrliche Mitarbeiter mit 1.858 Euro fast 20 Mal so hoch zu Buche.
 
Das sind Ergebnisse des 3. Globale Diebstahlbarometer, einer von Warensicherungsspezialist Checkpoint Systems unterstützten Studie zu den Kosten und Ursachen von Warenschwund und Kriminalität im weltweiten Einzelhandel.
Quelle: Checkpoint Systems; www.checkpointeurope.com

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