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In der Marktforschung ist die Krise noch nicht überwunden

Die Unternehmen blicken wieder positiver in die Zukunft, auf die Marktforschungsbudgets hat das aber (noch) keinen positiven Einfluss.
 
Die Marktforscher in den Unternehmen sehen die Geschäftsentwicklungdes nächsten Jahres wieder positiv. Während im Vorjahr noch 60 % der Befragten von gleichbleibenden und 28 % sogar von negativen Geschäftserwartungen ausgingen, sehen jetzt 45,8 % (Vorjahr 12 %) die weiteren Geschäftsentwicklungen ihres Unternehmens positiv. Nur noch 12,5 % erwarten einen Rückgang der Geschäfte, 41,7 % gehen von einer gleichbleibenden Entwicklung aus.
 
Trotz besserer Geschäftsperspektiven haben sich aber die Erwartungen der Befragten für die Marktforschungsbudgets im nächsten Jahr nur wenig verändert. Hier sind die Pessimisten nach wie vor in der Mehrzahl. So rechnen 10,6 % der Befragten (Vorjahr: 16,7 %) mit steigenden Marktforschungsbudgets, aber 25,5 % (Vorjahr 25 %) erwarten einen Rückgang.
 
Eingetrübt haben sich zudem die Perspektiven für die Kundenzufriedenheit / Qualität im Kundenkontakt. Während hier im Vorjahr noch 57,1 % mit einer positiven Entwicklung rechneten, sind es in diesem Jahr nur noch 35,4 %. Rückläufig sehen 18,8 % die Budgets (Vorjahr 7,1 %).
 
Die Unternehmen, die mit Rückgängen rechnen, erwarten am ehesten, dass Fallzahlen reduziert bzw. Perioden gestreckt werden, die Zahl stornierter Projekte ist hingegen rückläufig.
 
Langfristig gesehen sind die Wachstumsaussichten für die Marktforschung weiter intakt. 50,0 % (Vorjahr: 54,2 %) der Befragten sind der Meinung, dass die momentane Krise keinen Einfluss auf die Arbeit in der Marktforschung haben wird, 21 % (Vorjahr 29,2 %) rechnen mit kurzfristigen Rückgängen. Allerdings hat sich der Anteil der Befragten, die fürchten, langfristige Einschnitte in Kauf nehmen zu müssen, deutlich von 16,7 % auf 29 % erhöht.
 
Das sind die Ergebnisse einer Studie von Qualiance. In die Studie waren 408 Marktforschungsentscheider einbezogen.
Quelle: Qualiance; www.qualiance.de

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