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Editor's Pick


Insight, Idee, Innovation: Neues suchen und finden

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Schwerpunkt | p&a Heft 1/2014

Unternehmen sind kontinuierlich auf der Suche nach neuen Ideen für Produkte und Services. Marktforschung begleitet den Prozess systematisch vom Finden von Insights über die Ideengenerierung bis zum Markteinritt von Innovationen – und darüber hinaus. Im Schwerpunktthema von planung & analyse 1/2014 werden Kreativitätstechniken und Ansatzpunkte für erfolgreiche Innovationen anhand von konkreten Beispielen vorgestellt.

©  RainerSturm  / pixelio.de 

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Wie kommt das Neue in die Welt? Eine philosophisch anmutende Frage, auf die es im Arbeitsalltag ganz praktische Antworten zu finden gilt. Letztendlich muss das Neue immer einem Gedanken entspringen und Gestalt annehmen. Das gilt für Musik, Geschichten und Gemälde ebenso, wie für Produkte und Dienstleistungen. Um Neues erdenken und entwickeln zu können, ist Kreativität gefragt. Für Unternehmen ist es wichtig, diese nicht dem Zufall zu überlassen, sondern möglichst gezielt zu kanalisieren oder sogar Prozesse dafür aufzusetzen. An dieser Stelle kann Marktforschung gezielt helfen, Kreativität zu fördern und in Ideen zu gießen. Hierfür gibt es ein großes Reservoir an Kreativitätstechniken, aus denen die Auswahl mitunter schwer fällt. Das wichtigste für erfolgreiche Kreativitätsprozesse ist jedoch nicht, dass möglichst viele Kreativitätstechniken eingesetzt werden, sondern vielmehr, dass die Techniken durch den Moderator des Prozesses sicher beherrscht werden, wie Heiner Junker und Laura Ostländer im Interview Man muss sich Geistesblitze erarbeiten verdeutlichen. Die unterschiedlichen Phasen wie etwa erstes Brainstorming, Verknüpfung und Verdichtung sowie die weitere Ausarbeitung gilt es dabei zu berücksichtigen.

©  RainerSturm  / pixelio.de 

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Wie sich verrückte und radikal andere Ideen entwickeln lassen, dafür geben Geoffrey Hildbrand und Arnd von Romatowski mit Creative Thinking einen Ansatzpunkt in ihrem Beitrag Changing the Frame – Wie kommt das Neue in unsere Welt?. Sie plädieren dafür, extreme und auf den ersten Blick möglicherweise nicht realisierbare Ideen nicht zu früh zu verwerfen, denn das führe dazu, dass zwar etwas scheinbar Neues entwickelt würde, was aus Perspektive der Konsumenten jedoch nur ein Me-too Produkt sei. Die Anwendung von verschiedenen Frames im Ideengenerierungsprozess versetzt systematisch in unterschiedliche Perspektiven, so dass aus dem gewohnten Trott ausgebrochen und völlig anders gedacht werden kann. Sieben Frames und deren Wirkungsweise werden im Artikel vorgestellt.

Einen integrierten Weg zur Entwicklung von echten Innovationen stellen Thomas Hertle und Dr. Robert Kecskes in ihrem Beitrag Das Shampoo der Zukunft – Innovationen jenseits der Gegenwartsschrumpfung vor. Sie zeigen, wie durch die Ermittlung von Tipping-Points, also Produkten, die zum Umdenken anregen, strategische Plattformen für die Innovationsentwicklung identifiziert werden können. Die Analyse von Grundbedürfnissen steht dabei im Zentrum und gelingt durch die Verknüpfung von qualitativen und quantitativen Befragungsdaten mit Kaufverhaltensdaten. Am Beispiel des Shampoo-Marktes wird die Vorgehensweise illustriert und gezeigt, welche Innovationsideen sich aus Bedürfnissen und anderen Produktkategorien ableiten lassen.


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