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Ipsos-Umfrage: Wellness in jedem Einkaufskorb?

Fast jeder kennt sie, jeder Dritte interessiert sich für sie und knapp jeder Vierte kauft sie mindestens ein bis zweimal pro Monat: Die Rede ist von Wellness-Produkten, allgegenwärtig in Werbung und Supermarktregalen.
 
Das Marktforschungsinstitut Ipsos untersuchte in Kooperation mit planung&analyse im Rahmen einer repräsentativen Online-Befragung unter Personen im Alter von 16 bis 64 Jahren, wer eigentlich die Interessenten und Käufer jener Produktgruppe sind, die sich durch den Begriff „Wellness“ auszeichnet. Im ersten Teil der Studie ging es darum, was Konsumenten mit dieser Art Produkten verbinden und welche Eigenschaften sie ihnen zusprechen (veröffentlicht im September 2006, www.ipsos.de).
 
Den 33 Prozent an Wellness-Produkten Interessierten stehen 36 Prozent gegenüber, die sich „eher nicht“ oder „gar nicht“ dafür interessieren und 28 Prozent sind unentschieden. „Sehr interessiert“ ist nicht einmal jeder zehnte der befragten Online-User. Erwartungsgemäß sind es überdurchschnittlich viele Frauen, die sich für Wellness-Produkte interessieren, 37 Prozent gegenüber 30 Prozent der Männer.
 
Wer sich allerdings für Wellness interessiert, hat auch Wellness im Einkaufswagen. Jeder zweite (56%) Interessierte kauft mindestens ein bis zweimal im Monat Wellness-Produkte ein, 17 Prozent sogar einmal pro Woche. Durchschnittlich sind nur 23 Prozent monatlich in Sachen Wellness-Einkauf unterwegs. Jeder vierte Befragte (26%) kauft nie Wellness-Produkte. Ältere Befragte und Hauptschulabsolventen zählen eher nicht zu den regelmäßigen Wellness-Konsumenten.
 
Befragte, die angeben, in den letzten 12 Monaten keine Beschwerden gehabt zu haben, zählen deutlich seltener zu den Wellness- Käufern, 55 Prozent kaufen überhaupt nie diese Produkte - deutliches Indiz für den gesundheitsfördernden Aspekt, der Wellness-Produkten zugeschrieben wird. Dagegen findet man bei Befragten, die unter Schlafstörungen, Stress oder Übergewicht leiden, überdurchschnittlich viele Häufig-Käufer (mindestens ein bis zweimal pro Monat).
 
Auch wer online Gesundheits- oder Kosmetikprodukte kauft, ist als Käufer von Wellness-Artikeln überdurchschnittlich unterwegs. Der erste Teil dieser Studie belegte, dass den Konsumenten viele Eigenschaften von Wellness-Produkten noch unklar sind. Die Analyse der Käuferstruktur legt nahe, dass eine verstärkte Betonung der gesundheitsfördernden Wirkung dazu beitragen könnte, weitere Käufergruppen zu erschließen.
 
Die ausführlichen Ergebnisse können Sie direkt bei Ipsos nachlesen:
Frage des Monats mit planung & analyse
Quelle: Ipsos GmbH, Gudrun Witt; www.ipsos.de

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