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Jauch für alle! Testimonials im Wahlkampf

Wahlwerbung funktioniert ähnlich wie Markenwerbung. Das ist die mehrheitliche Meinung der Werbemanager, wie eine von der GWA in Auftrag gegebene Studie ergeben hat. Nach einer von NFO Infratest im Auftrage der GWA durchgeführten Umfrage würde die schrille Rocksängerin Nina Hagen vor allem die Wähler der Grünen und der PDS überzeugen können. Karl Lehmann, Kardinal der Katholiken, wäre ein klassischer Wahlhelfer für die CDU, Franz Beckenbauer brächte am besten die CSU rüber – schau’n wer mal -, für die SPD gäbe Günter Grass, Schriftsteller und Nobelpreisträger, die beste Besetzung ab, und Günther Jauch, der hintergründige Kanditatenverwirrer im Millionenquiz, wäre hervorragend als FDP- und als Grünen-Promoter geeignet, aber ihn könnte man sich auch parteiübergreifend überzeugend vorstellen. Dasselbe gilt auch für Manfred Krug. Der ehemalige T-Aktie-Promoter hat noch immer hohe Strahlkraft.
 
Die Werbemanager sind allerdings skeptischer, sie glauben eher nicht, dass der Einsatz von Prominenten in der kommenden Bundestagswahl von Vorteil wäre. Insbesondere entspräche dies nicht der Seriösität und gesellschaftlichen Bedeutung der Bundestagswahl. Keine Chance also für Dolly Buster, die mit zotig-dümmlichen Sprüchen werben sollte, von pubertierenden Jungliberalen aus der Kiste gezogen, aber von Altliberalen glücklicherweise wieder in die Kiste zurückgesteckt. Werbemanager halten auch nichts (mehr) von Verona Feldbusch in Sachen Wahlkampf. 2001 führte sie noch bei der GWA-Testimonial-Untersuchung die Hitliste an, doch für die Politikwerbung käme sie heute nach Ansicht der Fachleute nicht in Frage.
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