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Jeder Fünfte hätte Günther Jauch gerne als Kanzler

Wäre ein TV-Star oder eine bekannte Unternehmerin automatisch auch eine gute Kanzlerin oder ein erfolgreicher Kanzler? Die Mehrheit der Deutschen glaubt das nicht.
 
Demnach wollen 39 Prozent der Befragten keinem der von der Zeitschrift auf die Wahlliste gesetzten elf Prominenten eine Rolle in der Politik geben. Nur Quizmaster Günther Jauch kam auf eine nennenswerte Zustimmung von 19 Prozent, gefolgt vom früheren Tagesthemen-Moderator Ulrich Wickert, dem 15 Prozent zutrauen, den Job als Kanzler zu bewältigen.
 
Im Gegensatz zu den USA, wo es der frühere Schauspieler Ronald Reagan bis ins Präsidentenamt schaffte und Filmheld Arnold Schwarzenegger zum Gouverneur wurde, haben die Deutschen offenbar wenig Vertrauen in solche Quereinsteiger. Hinter Jauch und Wickert konnte nur noch ARD-Satiriker Harald Schmidt mit einer Zustimmung von fünf Prozent nennenswert Stimmen auf sich vereinigen.
 
Alle anderen Kandidaten - von Dieter Bohlen über Herbert Grönemeyer bis Alice Schwarzer - schnitten noch schlechter ab. Selbst Dieter Hundt, immerhin Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, traut man die Rolle als Kabinettchef offenbar nicht zu. Er kam nur auf ein Prozent Zustimmung - derselbe magere Wert, den auch Fotomodell Heidi Klum erreichte.
 
Andererseits ergab die Umfrage, dass sich viele durchaus einen Unternehmenslenker wie Daimler-Manager Dieter Zetsche als Bundeskanzler vorstellen könnten, zumal sie ihn für kompetenter und durchsetzungsfähiger als TV-Moderator Jauch halten. Der Haken: Aus Sicht der Befragten mangelt es Zetsche an Volksnähe und einem sympathischen Wesen.
 
Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid für das Magazin Reader's Digest wenige Wochen vor der Bundestagswahl. Zwischen 3. und 13. Juli 2009 wurden dafür bundesweit repräsentativ 1.045 Menschen befragt.
Quelle: Reader's Digest; www.readersdigest.de

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