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Jeder Zweite wechselt die Kfz-Versicherung

Fast die Hälfte aller Kfz-Versicherten in Deutschland (48 Prozent) haben mindestens schon einmal ihre Kfz-Versicherung gewechselt; 22 Prozent sogar dreimal oder noch häufiger. Mit der Wechselerfahrung steigt auch die Wahrscheinlichkeit, in Zukunft die Kfz-Versicherung zu wechseln: 56 Prozent der Wechselerfahrenen würden ein günstiges Konkurrenzangebot zum Anlass für einen erneuten Versicherungswechsel nehmen. Bei den Versicherten ohne Wechselerfahrung sind dies "nur" 41 Prozent. Rund die Hälfte der etwa 40 Millionen deutschen Kfz-Versicherten können damit als potenziell wechselbereit eingestuft werden. Dies ergab jetzt eine Studie von psychonomics. Repräsentativ befragt wurden 1.600 private Kfz-Versicherungsnehmer. Der Kfz-Versicherungsmarkt besitzt aufgrund der enorm hohen Wechselbereitschaft der Kunden in diesem Segment und seiner gleichzeitigen Stellung als strategischer Einstiegsmarkt für das Cross-Selling anderer Versicherungsprodukte besondere Bedeutung für die Versicherungswirtschaft.
 
Männer halten sich für kompetenter als Frauen
 
66 Prozent aller Versicherten glauben zu wissen, welche Schadenfälle durch ihre Kfz-Versicherung abgedeckt sind und welche nicht. Männer geben sich bzgl. ihrer Kfz-Versicherungskompetenz hier mit 77 Prozent deutlich selbstbewusster als Frauen (53%). Die Überprüfung zeigt allerdings, dass Männer zwar tatsächlich häufiger richtige, jedoch auch häufiger falsche Antworten auf Fragen zur Kfz-Versicherung geben. Frauen zeigen sich im Hinblick auf ihre Versicherungskompetenz also zurückhaltender, sind aber nicht wirklich weniger kompetent als Männer.
 
Internet auf dem Weg zur Nr. 1 bei der Anbahnung von Vertragsabschlüssen
 
Vor die Aufgabe gestellt, heute einen neue, günstigere Kfz-Versicherung zu suchen, würde sich die Mehrzahl Versicherten immer noch an den Vertreter einer Versicherungsgesellschaft wenden. Doch die einstige Vermittlungs-Bastion bröckelt: Für diejenigen, die in letzter Zeit tatsächlich ihre Kfz-Versicherung gewechselt haben, oder dies in naher Zukunft zu tun planen, steht das Internet bereits an erster Stelle der Informationskanäle! Auch jüngere Versicherte (Altersgruppe bis 30 Jahre) würden sich deutlich seltener an einen Versicherungsvertreter wenden. Sie fragen eher Verwandte oder Bekannte fragen oder schauen noch lieber gleich selbst im Internet nach.
 
Ordentliche Kündigungsfristen wenig bekannt
 
60% der Versicherungskunden wissen, dass sie ihre Kfz-Versicherung bei außerordentlichen Anlässen, wie einem Fahrzeugwechsel, nach einer Preiserhöhung der Versicherung oder nach einer Schadenregulierung, kurzfristig kündigen können. Deutlich weniger sind den Versicherten allerdings die ordentlichen Kündigungsfristen mit einmonatiger Frist zum Ende der Vertragslaufzeit bekannt (bei vielen Versicherungsgesellschaften Ende Dezember): Nur 14 Prozent zeigten sich hierüber genau informiert.
 
Quelle: psychonomics AG; www.psychonomics.de

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