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Editor's Pick


Jugendliche und Bücher

Laut PISA-Studie lässt die Lesekompetenz deutscher Schüler zu wünschen übrig. Geht es jedoch um Bücher, die Jugendliche aus reinem Eigeninteresse lesen, sieht dies ganz anders aus. Immerhin 80 Prozent der 13- bis 22-jährigen Jugendlichen sehen sich in der Lage, eine Buchempfehlung abzugeben. Dabei können Mädchen signifikant häufiger als Jungen spontan einen Autor oder einen konkreten Titel empfehlen. Am häufigsten nennen die Jugendlichen Fantasy-Autoren. Klarer Favorit bei den Buchempfehlungen ist hier Joanne K. Rowling mit ihren derzeitigen Kassenschlagern der "Harry Potter"-Serie. Mehr als jeder Fünfte empfiehlt dieses Buch seinem besten Freund oder seiner besten Freundin. In der Altersgruppe der 13- bis 17-Jährigen ist es sogar fast jeder Dritte. Auf Platz zwei liegt J.R.R. Tolkien gefolgt von Stephen King.
 
Ein Buch muss spannend und fesselnd sein, damit es die Gunst der Jugendlichen erlangt. Weiterhin sollte es sehr gut geschrieben sein und eine interessante Geschichte erzählen. Für fast jeden zweiten Jugendlichen ist eine Empfehlung von Freunden oder Verwandten Grund genug, das empfohlene Buch selbst zu lesen. Auch ein generelles Leseinteresse reichte als weiterer Grund aus. Interessante Bücher werden Jugendlichen größtenteils geschenkt. Ein Drittel der 13- bis 22-Jährigen kauft sich Wunschbücher selbst. Beim Kauf von Büchern hat der traditionelle Buchhandel noch klar die Nase vorn. Allerdings nutzt bereits mehr als jeder zehnte männliche Jugendliche das Internet zum Büchereinkauf.
Quelle: Institut für Jugendforschung; www.institut-fuer-jugendforschung.de

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