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Kampagne "5 am Tag" ist bekannt

Weltweit verbirgt sich hinter dem Slogan "five a day" die Ernährungsempfehlung der World Health Organization (WHO) fünf Portionen Obst und/oder Gemüse pro Tag zu verzehren. Ziel der in Deutschland im Jahr 2000 initiierten Kampagne ist es, durch einen steigenden Obst- und Gemüseverzehr das Erkrankungsrisiko und die Entstehung von gastrointestinalen Krebsformen sowie koronarer Herzerkrankungen zu senken bzw. durch Primärprävention zu verhindern.
 
Laut TNS Healthcare kennen 37 Prozent der Befragten die Ernährungsregel. Obst und Gemüse steht immerhin bei jedem zweiten Befragten fast jeden Tag oder sogar mehrmals täglich auf dem Speiseplan. Dabei wird häufiger zu Obst als zu Gemüse gegriffen. Zudem ist der Gemüseverzehr stark vom Haushaltseinkommen abhängig; bei Obst hat dies weniger Einfluss. Generell essen Frauen mehr Obst und Gemüse als Männer, Ostdeutsche mehr als Westdeutsche und "Best Ager" über 50 mehr als jüngere Menschen. Letzteres ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil der Bekanntheitsgrad der Kampagne mit zunehmendem Alter sinkt. Darüber hinaus pflegen Befragte mit höherem Obst- und Gemüsekonsum häufiger einen gesunden Lebensstil (Nichtraucher, sportlich Aktive) und nehmen vermehrt Nahrungsergänzungspräparate ein.
 
Personen, denen "5 am Tag" bekannt ist, nehmen pro Tag häufiger mehrere Obst- und Gemüseportionen zu sich als Personen, die von dieser Empfehlung nichts wissen. Die Kenner von "5 am Tag" verzehren außerdem mehr Vollkorn-, Milch-, Fisch-, Bio- und weniger Fleischprodukte. Allerdings auch öfter Süßigkeiten als die Nicht-Kenner. Ob die Kampagne einen steigenden Obst- und Gemüseverzehr bewirkt, kann durch die Befragung nicht gezeigt werden. Dies lässt sich erst langfristig beurteilen. Sie gibt jedoch Aufschluss darüber, welche Zielgruppe im Fokus der Präventionsbemühungen sein sollte: Jüngere Personen und Personen mit geringerem Einkommen und niedrigerer Bildung.
Quelle: TNS Healthcare; www.tns-healthcare.de

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