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Kaufentscheidungsprozesse im Privathaushalt

Wer trifft die Kaufentscheidungen in deutschen Haushalten, in denen mehr als eine Person lebt? Bei Produkten des täglichen Bedarfs konzentrieren sich Marketing und Mediaplanung oft auf die haushaltsführende Person. Doch gerade in Mehrpersonenhaushalten, in denen ein Großteil der deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren lebt, ist das nicht zwangsläufig auch die Person, welche die Kauf- und Markenentscheidung trifft. Tatsächlich gibt es keine einheitliche Mediazielgruppe für Produkte des täglichen Bedarfs. Markenentscheidungen hängen oft an den Personen, die ein starkes persönliches Interesse am jeweiligen Produkt haben oder aus logistischen Gründen beim Kaufakt dabei sind - und diese Personen variieren von Kategorie zu Kategorie sehr stark.
 
So werden bei Mineralwasser in über 70 Prozent der Kaufakte ein oder mehrere Kästen gekauft. Gerade dann haben Nicht-Haushaltsführende (meist Männer) den höchsten Einfluss auf die Markenwahl und treffen dadurch bei 55 Przent aller gekauften Flaschen die Markenentscheidung. Bei Joghurt und Süßen Brotaufstrichen haben Kinder einen latenten Einfluss auf die Markenwahl, der sich jedoch eher indirekt dadurch manifestiert, dass sie Kaufbedarf feststellen. Die Markenwahl trifft dann aber meist die haushaltsführende Person. Käse ist hingegen eine vollkommene Domäne der Haushaltsführenden - hier spielen die anderen Haushaltsmitglieder praktisch keine Rolle.
Quelle: Innofact AG; www.innofact.com

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