ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Kaufkraft: 40,3 Prozent für Nahrungs- und Genussmittel

Die pro-Kopf-Einzelhandelskaufkraft der Deutschen liegt 2013 bei 5.500 Euro. Der größte Anteil fließt dabei in Nahrungs- und Genussmittel, Baumarktartikel und Bekleidung. Exemplarisch sollen hier die Sortimentsgruppen Food und Bekleidung betrachtet werden.


Sortimentsobergruppen


Sortimentskaufkraft
pro Einwohner
(Prognose für das Jahr 2013)

Anteil
in %
Nahrungs- und Genussmittel 2.215 € 40,3
Baumarktsortimente 600 € 10,9
Bekleidung 458 € 8,3
Einrichtungsbedarf 448 € 8,1
Gesundheit, Pflege 433 € 7,9
Bücher, Schreibwaren 231 € 4,2
Unterhaltungselektronik,
elektronische Medien
186 € 3,4
Elektrohaushaltsgeräte 177 € 3,2
Foto, Optik 120 € 2,2
Spielwaren, Hobbys 116 € 2,1
Informationstechnologie 114 € 2,1
Schuhe, Lederwaren 109 € 2,0
Sportbedarf, Camping 100 € 1,8
Hausrat 81 € 1,5
Uhren, Schmuck 58 € 1,1
Telekommunikation 40 € 0,7
Baby-, Kinderartikel 14 € 0,3
Einzelhandelskaufkraft 5.500 € 100,0
Quelle: GfK Sortimentskaufkraft Deutschland 2013

© Maren Beßler  / pixelio.de 

 © Maren Beßler / pixelio.de

Nahrungs- und Genussmittel: Für Süßwaren geben die Deutschen im Schnitt das 1,5-Fache aus wie für Obst: Pro Kopf stehen für Obst rund 100 Euro zur Verfügung, für Süßwaren sind es 151 Euro. Beim Süßwarensortiment sticht der Norden rund um Hamburg und das Ruhrgebiet mit den Stadtkreisen Düsseldorf und Köln heraus – dort ist die Kaufkraft für Naschzeug bis zu 20 Prozent höher als im Bundesdurchschnitt. München, erstes süddeutsches Gebiet, kommt erst auf Rang 14; die Münchner haben mit rund 173 Euro pro Nase noch gut 14 Prozent mehr Kaufkraft für Süßwaren als der deutsche Schnitt. In den bayerischen Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau hat man hingegen für Gesundes wie Ungesundes – das heißt sowohl für Süßwaren als Obst – 15 bis 20 Prozent unter dem Schnitt übrig. Am meisten Kaufkraft für Obst haben die Bewohner des Hochtaunuskreises und von München (rund 130 Euro). Mit 78 Euro geben die Einwohner des Landkreises Cloppenburg am wenigsten für Obst aus. Allerdings ist zu beachten, dass in ländlichen Regionen Obst oft auch im heimischen Anbau zur Verfügung steht, daher sagt die Zahl nur begrenzt etwas über den Obstkonsum der Menschen aus.

Bekleidung: In der „Königsklasse“ des Modesegments – Damenbekleidung – liegt Berlin mit einer Kaufkraftsumme von 811 Millionen Euro ganz vorn. Die Summe macht einen Anteil von 4,4 Prozent an der gesamtdeutschen DOB-Kaufkraft aus. Bei der Pro-Kopf-Betrachtung des Ausgabepotenzials für Bekleidung kommt die Hauptstadt knapp über den Bundesschnitt und das, obwohl die Berliner rund drei Prozent weniger als Durchschnitt an Kaufkraft für Handelsausgaben haben. Offensichtlich legen die Hauptstädterinnen im Schnitt mehr Wert auf Mode als auf Konsumausgaben allgemein. Auch die schlichte Unterscheidung zwischen Mann und Frau zeigt interessante Ergebnisse, denn bei der Kaufkraft für Herrenbekleidung zeigt sich, dass die Berliner Männer (beziehungsweise ihre für sie einkaufenden Frauen /Mütter) mit dem Ausgabepotenzial zehn Prozent unter dem Bundesdurchschnitt bleiben. Umgekehrt verhält es sich im Rhein-Sieg-Kreis: Dort besteht gemessen am Durchschnitt eine höhere Kaufkraft für Männerbekleidung (Index: 118,2) als für Frauenbekleidung (Index 108,8). Bundesweit betrachtet ist die Kaufkraft für Damenbekleidung pro Kopf (227 Euro) übrigens rund doppelt so hoch wie die für Männerbekleidung (115 Euro). Selbst der Kreis mit der höchsten Kaufkraft für Männerkleidung, Starnberg mit 163 Euro, reicht an den kaufkraftschwächsten Wert für Damenbekleidung im Eifelkreis Bitburg-Prüm (167 Euro pro Kopf) nicht ganz heran.

Die Studie „GfK Sortimentskaufkraft 2013“ basiert auf unterschiedlichen Erhebungen und Analysen des Einkaufsverhaltens von Verbrauchern im Einzelhandel. Darunter sind auch Daten der GfK-Verbraucherpanels, die anonymisiert die Ausgaben einer repräsentativen Stichprobe von rund 30.000 Haushalten in Deutschland erfassen.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email