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Kaufkraft im deutschsprachigen Europa

GfK Kaufkraft 2010 in Deutschland, Östereich und der Schweiz 

 GfK Kaufkraft 2010 in Deutschland, Östereich und der Schweiz

Vergleicht man die drei deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz, fällt das hohe Niveau der Kaufkraft in der Schweiz auf. Mit 18.904 Euro hat ein Deutscher nur knapp 70 % der Kaufkraft eines Schweizers (27.123 Euro je Einwohner) zur Verfügung. Zu einem großen Teil wird diese höhere Kaufkraft jedoch wieder durch das höhere Preisniveau in der Schweiz aufgezehrt.


Nur der reichste Landkreis Deutschlands, der Hochtaunus-Kreis, mit einer durchschnittlichen Kaufkraft von 27.426 Euro pro Kopf, liegt über dem Schweizer Durchschnittsniveau. Die Einwohner der deutschen Top 2 und 3, der Kreis Starnberg und der Landkreis München, haben „nur“ eine Kaufkraft, die schon unterhalb des Schweizer Durchschnitts liegt.

In Österreich haben die Menschen mit durchschnittlich 19.664 Euro je Einwohner etwa 4 Prozent mehr Kaufkraft zur Verfügung als in Deutschland. Drei Bundesländer Österreichs können das Niveau des reichsten deutschen Bundeslands Bayern toppen: Wien, Salzburg und Vorarlberg. Der Bezirk Wien I Innere Stadt ist mit 43.292 Euro durchschnittlich pro Kopf eindeutig Spitze im DACH-Vergleich. Einzig der Schweizer Bezirk Höfe am Zürichsee hat eine noch höhere Kaufkraft (48.971 Euro).

Alle drei Länder haben ein Zentrum-Peripherie-Gefälle. Die besonders wohlhabenden Gebiete sind als Speckgürtel um große Zentren gelegen, so um München (Starnberg, Landkreis München), Frankfurt (Hochtaunuskreis), Zürich (Höfe und Meilen), Genf (Nyon) oder auch Wien (Mödling und Wien-Umgebung).  
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