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Editor's Pick


Kein Denglisch im Fragebogen

Aus Anlass des 11. Tags der deutschen Sprache am 10. September 2011 betont die Initiative Markt- und Sozialforschung e.V. die Bedeutung der Sprache bei der Gewinnung valider Umfrageergebnisse. Nur wenn der Befragte genau versteht, was gefragt ist, kann er die Frage so beantworten, dass seine Angaben verlässliche Daten für die Markt- und Sozialforschung liefern. Kurze, verständliche und präzise Formulierungen sollten bei der Erstellung eines Fragebogens unbedingt eingehalten werden. Lange Sätze oder komplizierte Satzkonstruktionen können den Befragten überfordern und führen dann dazu, dass er die Frage womöglich falsch versteht. So können die Umfragedaten verzerrt werden.
 
Einfaches Hochdeutsch ist die Sprache, die jeder versteht, und deshalb für Bevölkerungsumfragen am besten geeignet. Das heißt auch: Dialektspezifische Wörter, Fachbegriffe, Fremdwörter oder „Denglisch“ gehören nicht in einen Fragebogen, der sich an die Bevölkerung richtet.
 
Suggestivfragen, die die Antworten des Befragten in eine bestimmte Richtung lenken, darf es in einem seriösen Fragebogen nicht geben. Denn was Befragte wirklich denken, wird mit solchen Fragen nicht ermittelt, das heißt die Umfrageergebnisse werden verfälscht. Neben den Fragen müssen natürlich auch die Antwortkategorien in einem Fragebogen präzise und nach den oben genannten Regeln formuliert werden.
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