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Kein Kanzlerbonus für Schröder bei Autofahrern

Seit Jahren gilt Gerhard Schröder als Autokanzler. Doch dieser potenzielle Bonus bei Autofahrern, einer wichtigen Zielgruppe bei den anstehenden Neuwahlen im Herbst, scheint verflogen. So erwarten sich nur 19,2 Prozent der Befragten von Gerhard Schröder positive Impulse für die Automobilindustrie, die Kandidatin der Opposition Angela Merkel kommt auf 25,1 Prozent. Besonders deutlich gewinnt Merkel den Vergleich mit Schröder bei den älteren Menschen. Die über 60jährigen trauen Merkel zu 41,2 Prozent zu, nach der Wahl der Automobilindustrie positive Impulse zu geben. Während die befragten Frauen Schröder und Merkel in etwa gleich einschätzen, sind die Erwartungen der Männer bei Merkel mit 27,9 Prozent gegenüber 20,5 Prozent bei Schröder deutlich höher.
 
Autokäufer haben sehr konkrete Vorstellungen, was sie von der künftigen Bundesregierung erwarten. 69,2 Prozent wünschen sich eine Senkung der Mineralölsteuer, 58,9 Prozent eine Senkung der Kfz-Steuer. Die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie (54,7 Prozent), die Einführung innovativer Technologien (47 Prozent) sowie der Ausbau des Straßennetzes (44,4 Prozent) genießen bei den Autokäufern mittlere Priorität. Themen, die für weniger wichtig erachtet werden, sind eine umweltfreundliche Verkehrspolitik (34,7 Prozent), die Einführung einer Pkw-Maut (10,9 Prozent) und ein bundesweites Tempolimit auf Autobahnen (10,7 Prozent). Im Vergleich Schröder-Merkel hat die Kandidatin der Opposition auch bei den wichtigsten Auto-Themen die Nase vorn. Das Zutrauen in die Umsetzung einer positiven Politik nach den Neuwahlen ist in Angela Merkel bei den Themen Steuersenkung und Arbeitsplätze größer, während Schröder die, aus Sicht der Autokäufer eher unwichtigen Themen Umwelt, Pkw-Maut und Tempolimit dominiert.
 
Auch die Auto-Kaufentscheidung wird von der vorgezogenen Bundestagswahl beeinflusst. Acht Prozent der Befragten gaben an, dadurch mehr Geld fürs Auto ausgeben zu wollen, 12,7 Prozent planen deshalb weniger Geld auszugeben. Aufschlussreich ist die Differenzierung in Käuferschichten. Während die Interessenten für Fahrzeuge der Oberkasse, von Geländewagen und Cabriolets zu jenen gehören, die tiefer in die Geldbörse greifen wollen, sind die Kleinwagenkäufer durch die neue politische Situation eher verunsichert.
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