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Kein Schwein ruft mich an - persönliche Kontakte nehmen ab

Trotz Hektik, Handys und moderner Informationstechnologie: Das Gefühl der Vereinsamung nimmt weiter zu. Mindestens jeder fünfte Österreicher wünscht sich insgeheim mehr Kontakte mit anderen Menschen; nur jeder 25. wäre froh, wenn er weniger Umgang hätte. Seit 1987 hat sich das Empfinden der Isolation von 20 auf 22 Prozent verstärkt, der Überdruß an einem Zuviel an Kontakten ist von sieben auf vier Prozent gesunken. Rund drei Viertel der österreichischen Bevölkerung sind mit der gegebenen Situation zufrieden. Etwas überdurchschnittlich ist das Gefühl der Einsamkeit bei Landwirten, einfachen (ungelernten) Arbeitern, außerdem bei Personen über dem 50. Lebensjahr und Frauen. Über ein Zuviel an Kontakten klagen am ehesten leitende Angestellte und Beamte sowie Angehörige der höchsten Bildungsschicht (Maturanten und Akademiker).
 
Vom Gefühl zu den Fakten: 37 Prozent der Erwachsenen kommen pro Tag mit bestenfalls fünf anderen Menschen in ein persönliches Gespräch, weitere 35 Prozent haben mit 6-10 Personen Kontakt. Nur etwas mehr als ein Viertel der Bevölkerung redet pro Tag mit 11 oder mehr Leuten. Die vergleichsweise größten persönlichen Gesprächskreise haben Angehörige der jungen Generation (im Schnitt 12,3 Kontakte), außerdem Selbständige und Freiberufler sowie Maturanten und Akademiker. Unterdurchschnittlich ist die Anzahl der Gesprächspartner vor allem bei Personen über dem 50. Lebensjahr, Landwirten, Arbeitern, Menschen mit einfacher Bildung sowie den Städtern. Die täglichen Telefonkontakte erstrecken sich bei 75 Prozent der Österreicher auf eine Anzahl von maximal fünf verschiedenen Personen. Weitere 14 Prozent unterhalten sich fernmündlich mit 6 bis 10 Personen, nur bei sechs Prozent der Österreicher ist der Kreis der telefonischen Gesprächspartner noch größer. Unterscheidet man nach Wohnortgrößen, so sind es im Gegensatz zu den persönlichen Gesprächen diesmal nicht die Landbewohner, sondern die Großstädter, die am meisten telefonieren.
Quelle: Imas International; office@imas.at

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