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Keine EU-Mittel mehr für Krisenländer

© Gerd Altmann / PIXELIO 

 © Gerd Altmann / PIXELIO

Sechs von zehn Deutschen verweigern weiteren europäischen Pleitekandidaten neue EU-Mittel. Entsprechend sehen 43% der Bundesbürger die Aufstockung des Euro-Rettungsschirms auf 500 Milliarden Euro mit Sorge. Jeder Dritte spricht sich ausdrücklich gegen diese Maßnahme aus. Allerdings ist für die meisten (52%) kein Ende der Unterstützung in Sicht – sie rechnen sogar mit einer weiteren Aufstockung.
 
Die Solidarität der Deutschen mit den europäischen Nachbarn fällt mager aus. Am schlechtesten kommen Italien und Griechenland weg. Nur 15% wollen den beiden Mittelmeerstaaten unter die Arme greifen. Portugal verdient nach Ansicht von jedem Fünften die  Unterstützung der Gemeinschaft. Das größte Verständnis für ihre finanziellen Schieflagen genießen Spanien und Irland mit jeweils knapp 25%.
 
Durch den Verzicht auf den Vorsitz der Europäischen Zentralbank (EZB) nehmen vier von zehn Befragten an, dass sich der Einfluss auf die europäische Finanzpolitik verringert. Jeder Vierte findet, die Bundesregierung hätte trotz des Rücktritts von Bundesbankchef Axel Weber auf die Besetzung des EZB-Postens mit einem deutschen Kandidaten beharren sollen.
 
Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.

Nähere Informationen zu Toluna finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.
Quelle: Faktenkontor

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