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Kids: Weniger Taschengeld, aber ungebrochene Konsumlust

Die Wirtschaftskrise hat auch den Nachwuchs erreicht: Die Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben in diesem Jahr 20,5 Milliarden Euro eingenommen. Dies sind über 10 % weniger als im Jahr zuvor (2008: 23,1 Mrd.).
 
Im Schnitt erhält jeder 6- bis 19-Jährige 152 Euro im Monat. Darunter sind monatlich 32 Euro Taschengeld. Das Minus von 10 % entfällt gleichermaßen auf Taschengeld (2009: 4,3 Mrd.) wie auch regelmäßiges Gehalt (2009: 9,9 Mrd.). Die übrigen Einnahmen von Kindern und Jugendlichen stammen von Geldgeschenken und aus Nebentätigkeiten/Jobs.
 
Jedoch sind die Kids bei ihrem Konsum noch nicht bereit, Abstriche zu machen: Hochgerechnet aufs Jahr geben sie 22,9 Mrd. aus und damit sogar noch etwas mehr als 2008 (22,7 Mrd.). Im Geldbeutel ist die Krise somit zwar angekommen, aber noch nicht im Herzen: Die Konsumlust ist ungebrochen und man hofft, dass man bald wieder mehr in der Tasche hat. Damit sind die Kids ein Spiegelbild der Gesamtbevölkerung.
 
Das ist ein Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Studie, die das Münchner Meinungsforschungsinstitut iconkids & youth bei insgesamt 1468 6- bis 19-Jährigen in Deutschland durchgeführt hat.
Quelle: iconkids & youth; www.iconkids.de

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