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Kinotrends 2011: 3D und Zusatzinformationen

Kino in 3D ist beliebt (©Gerd Altmann / PIXELIO) 

 Kino in 3D ist beliebt (©Gerd Altmann / PIXELIO)

Das Jahr 2011 war ein gutes Jahr für den Kinomarkt in Deutschland: Erneut erwiesen sich die 3D-Filme als absolute Publikumsmagneten. Sie sorgten für volle Säle in den Kinos und bescherten den Betreibern dank der höheren Eintrittspreise zudem ein überproportionales Umsatzplus.

Daneben konnte das Kino als Werbemedium im zweiten Jahr in Folge ein überdurchschnittliches Wachstum erzielen. Die Werbeaufwendungen im Kino stiegen um 15,3 Prozent auf 93,7 Mio. Euro und damit deutlich stärker als im Werbemarkt insgesamt.

Rund um den Kinobesuch informierten sich die Zuschauer zudem auf Internetportalen und tauschten sich aktiv bei Facebook, Twitter & Co. aus. Unter den am stärksten frequentierten Kinoportalen sind sowohl reine Kinofilm-Informationsseiten als auch Internetseiten von Kinobetreibern. Von den Top 10 Internet-Kinoportalen nach Nettoreichweite betreiben neun zusätzlich eine eigene Facebook-Wall.

Internet-Kinoportale werden rege genutzt (Quelle: Nielsen) 

 Internet-Kinoportale werden rege genutzt (Quelle: Nielsen)

Social Media wurde 2011 intensiv genutzt, um sich über Kinothemen auszutauschen. Die meisten Beiträge wurden in Foren gepostet, gefolgt von Twitter, Blogs und Facebook. Gesprächsthemen waren hierbei zum Beispiel Beurteilungen von Filmen, Diskussionen rund um den Kinobesuch und Vorzüge der IMAX- und 3D-Technik. So wurde das Harry-Potter-Finale in Social Media bereits 18 Monate vor dem deutschen Kinostart erstmals erwähnt, als bekannt wurde, dass der Film in 3D erscheinen würde. Am höchsten war die Diskussionsfrequenz zum Film in der Kinostartwoche, in der auch der höchste Werbedruck für den Film erzeugt wurde. Die erste Werbeschaltung erfolgte 20 Tage vor Kinostart. Um den Film bekannt zu machen, wurden 1,9 Millionen Euro an Bruttowerbeaufwendungen investiert, wovon gut zwei Drittel in das Medium Fernsehen flossen.

Neben der Anzahl an Werbungtreibenden, die mit 3D-Werbefilmen im Kino präsent waren, stieg auch die Gesamtzahl der Unternehmen, die Kino für ihre Kommunikationsmaßnahmen nutzten. Insgesamt 423 Unternehmen – und damit 40 mehr als im Vorjahr – schalteten 2011 Kino-Werbung. Hierunter finden sich auch Wiedereinsteiger, die mindestens zwei Jahre nicht im Kino präsent waren. Der größte Werbungtreibende im Kino war der Multi-Kategorie-Anbieter Unilever, der seine Eiscreme-Marken Ben & Jerry’s und Langnese sowie die Deodorant-Marke Axe bewarb.

Für 2012 wird ein weiteres Wachstum der Digitalisierung und des 3D-Trends prognostiziert – bezogen sowohl auf 3D-fähige Kinosäle, Filmstarts in 3D sowie auf 3D-Werbefilme. Entsprechend dürften sich auch die Besucherzahlen weiter positiv entwickeln. Mit Spannung werden zudem neue Werbeformen erwartet, bei denen die Besucher ihre Smartphones nutzen, um zum Beispiel interaktiv mit der Leinwand an einem Gewinnspiel teilzunehmen.

Grundlage der detailreichen „Kino Box Office Insights 2011“ sind die werbestatistischen Daten von Nielsen sowie Analysen von Social Media durch NM Incite (a Nielsen/McKinsey Company). Darüber hinaus wurden externe Datenquellen, wie zum Beispiel die Filmförderungsanstalt (FFA) und Rentrak EDI hinzugezogen.
Nähere Informationen zu Nielsen finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Nielsen

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