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Kleidung kauft man, weil man sie braucht

Shopping als bloßes Hobby? Mehrheitlich nicht: 82 Prozent der Europäer kaufen Kleidung hauptsächlich deshalb, weil sie sie brauchen. Besonders häufig sagen dies Tschechen, Deutsche und Schweden, vergleichsweise selten dagegen US-Amerikaner. Der zweitwichtigste Grund ist für drei Viertel der Verbraucher die Möglichkeit, ein Schnäppchen zu machen. In Westeuropa sind es besonders die Deutschen, die Kleidung und Accessoires kaufen, weil sie im Preis reduziert sind, für Bulgaren dagegen ist dies eher selten ein Grund. Aber auch die Freude über den Kauf eines neuen Kleidungsstücks oder Accessoire bewegt über die Hälfte der Europäer und US-Amerikaner zum Kauf. Dies gilt vor allem für Tschechen, Griechen und Finnen. Ihnen bereitet der Kauf von Klamotten einfach Vergnügen. Für Deutsche und Schweden dagegen trifft dies eher selten zu. Auf Rang 4 der Kaufgründe liegt das Herstellungsland des Produktes. 52 Prozent der Verbraucher geben an, dass sie Kleidung kaufen, weil sie im eigenen Land produziert wurde. Besonders wichtig ist das den Türken und Bulgaren. Holländer dagegen scheinen sich nicht viel daraus zu machen, aus welchem Land ein Kleidungsstück kommt. An fünfter Stelle rangiert der Spontankauf. Besonders gern greifen Österreicher und Deutsche spontan zu. In diesen Ländern belegt der spontane Einkauf sogar Platz 3 in der Liste der Kaufgründe. Ganz anders die Bulgaren: Lediglich 20 Prozent von ihnen stimmen zu, dass Spontanität für sie ein Grund für den Kauf von Kleidung ist.
 
Dass Bekleidung dem aktuellsten Trend entspricht, spielt bei der Kaufentscheidung in den meisten Ländern eine eher untergeordnete Rolle. Lediglich 38 Prozent aller befragten Verbraucher legen darauf Wert. Nur in der Tschechischen Republik und in Dänemark legt die Mehrheit Wert darauf. Ähnliches gilt für Designerklamotten. Nur jeden Dritten interessiert es, ob ein Kleidungsstück ein besonderes Label hat. Besonders wichtig sind Designerlabels in Rumänien, Griechenland und Italien.
 
Nur 13 Prozent der Verbraucher insgesamt haben in den letzten zwölf Monaten schon einmal Kleidung oder Accessoires über das World Wide Web gekauft. Der Anteil der Briten und Amerikaner, der solche Produkte online eingekauft hat, ist mit jeweils 25 Prozent überdurchschnittlich hoch. Dagegen geben nur wenige Zentral- und Osteuropäer an, schon einmal in einem Onlineshop Kleidung gekauft zu haben. Wenig begeistert zeigen sich auch die Italiener und Spanier von virtuellen Shoppingangeboten. Bei diesen Zahlen ist allerdings zu beachten, dass 36 Prozent aller Befragten angeben, keinen Zugang zum Internet zu haben. Der wichtigste Hinderungsgrund, warum man nicht online kauft, ist die Tatsache, dass man gewünschte Kleidungsstücke nicht anprobieren kann. Knapp ein Viertel derer, die Zugang zum Internet haben, scheut deshalb die virtuelle Einkaufsmöglichkeit. Besonders zurückhaltend sind Schweden und Dänen. Das Thema Sicherheit im Netz spielt für Griechen, Amerikaner und Italiener eine Rolle. Die deutschen Online-Shopper sind dagegen eher sorglos: Nur 5 Prozent gehen aus Gründen der Sicherheit nicht im Web einkaufen.
Quelle: GfK; www.gfk.com

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