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Kleiner Dämpfer für Konsumklima

© Thommy Weiss / PIXELIO 

 © Thommy Weiss / PIXELIO

Die Krise um die Staatsschulden in der Euro-Zone sowie die Diskussionen um die Stabilität des Euro haben die Verbraucher verunsichert und dem Konsumklima aktuell einen kleinen Dämpfer versetzt. Die GfK-Konsumklimastudie meldet, dass sowohl die Konjunkturaussichten (minus 18,6 Punkten) als auch die Einkommenserwartung (minus 11,5 Punkte) deutliche Einbußen hinnehmen müssen. Die Anschaffungsneigung erleidet dagegen nur vergleichsweise geringe Verluste. Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,7 Punkten im Mai für Juni dieses Jahres einen Wert von 3,5 Zählern.

 
Die Bundesbürger befürchten, dass die Rettungspakete für Griechenland und den schwächelnden Euro die deutsche Wirtschaft in ihrer Erholung beeinträchtigen könnten. Die aktuellen Ereignisse überlagern damit die positiven Impulse, die durch die erfreuliche Exportentwicklung sowie den stablien Arbeitsmarkt gegeben sind. Ein schwächerer Euro-Kurs verstärkt gegenwärtig sogar noch die positive Dynamik bei den deutschen Ausfuhren. Dies ist auch mit ein Grund dafür, dass sich die Beschäftigung derzeit überaus robust zeigt. Die deutschen Unternehmen lassen sich bisher nicht allzu sehr von den Diskussionen um die hohen Staatsschulden verunsichern. Dies belegt die stabile Entwicklung des ifo-Geschäftsklimaindex.
  Sollten sich die Diskussionen um die Stabilität des Euro und die Staatsschulden in absehbarer Zeit legen, bestehen gute Aussichten, dass die günstigen Rahmenbedingungen wieder mehr in den Vordergrund rücken. Dann wird sich auch der Konsum, trotz der krisenbedingten Herausforderungen, stabilisieren können. Dies wird jedoch nichts daran ändern, dass der Export in diesem Jahr wieder die Hauptlast der wirtschaftlichen Entwicklung tragen muss.

Die Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ basiert auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden. Die GfK-Konsumklimastudie wird seit 1980 erhoben.
Quelle: GfK

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