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Körperkult geht unter die Haut

Tätowierungen und Piercings sind bei jungen Leuten in. 23 Prozent der 16-29jährigen haben ein oder mehrere Tattoos, und jeder Vierte der Jüngeren hat sich mindestens eine Stelle seines Körpers durchstechen lassen, um Körperschmuck zu befestigen. Jenseits des 29. Lebensjahres läßt die Begeisterung für diese Formen der Körperverzierung allerdings beträchtlich nach. Nur etwa jeder zehnte aus der Bevölkerung insgesamt trägt Tattoo, nur 6 Prozent sind gepierct.
 
Während Tattoos früher eher etwas für Männer waren - die meisten tragen ihre Tätowierung schon länger als drei Jahre -, haben die jungen Frauen in letzter Zeit aufgeholt. 22 Prozent der Tattooträgerinnen haben ihr Tattoo in den letzten 12 Monaten machen lassen, 62 Prozent innerhalb der letzten 3 Jahre. Insgesamt sind Tätowierungen inzwischen bei jungen Frauen (24 Prozent) ebenso verbreitet wie bei jungen Männern (22 Prozent). Demgegenüber sind Piercings bis jetzt noch eher Frauensache. 35 Prozent der unter-30jährigen Frauen haben ein oder mehrere Piercings an ihrem Körper, Männer dagegen nur zu 17 Prozent. Und auch hier gilt umgekehrt: ein Großteil der gepiercten Männer (40 Prozent) hat sich sein Piercing erst in den letzten 12 Monaten machen lassen.
 
Auch wenn Tattoos und Piercings im Modetrend der Jugend liegen, findet natürlich auch von den Jüngeren nicht jeder Gefallen an dieser Art Körperschmuck. Im Blick auf die Bevölkerung kann man durchaus verallgemeinern: Wer selbst kein Tattoo trägt oder nicht gepierct ist, findet meistens daran auch keinen Gefallen. Im Blick auf die jüngere Generation ist eine solche Verallgemeinerung jedoch falsch. 40 Prozent der Unter-30jährigen, die selbst kein Tattoo tragen, finden Tattoos eigentlich schön. Jeder vierte aus dieser Altergruppe findet durchaus Gefallen an Piercings, auch wenn er selbst bislang noch nicht gepierct ist.
Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach; www.ifd-allensbach.de

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