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Kommt in Österreich der Sparstrumpf wieder in Mode?

Eines ist klar: Die aktuelle Krise auf den Kapitalmärkten bewegt die Österreicher. Mehr als 4 von 10 Österreicher (43%) haben die Medienberichterstattung sehr interessiert und bewusst verfolgt. Noch lange aber kein Grund sein Sparguthaben von Banken abzuziehen und zu Hause in den Sparstrumpf zu stecken.
 
Für 91% der Österreicher ist dies ganz klar keine Alternative. Auch wenn die Bevölkerung davon ausgeht, dass die Spitze der Krise noch nicht erreicht ist und österreichische Banken ebenso betroffen sein werden bzw. sind, bleibt der Run auf die Banken aus. Trotz unterschiedlichster Schlagzeilen vertraut man den Banken. Gleichzeitig würden Herr und Frau Österreich aber strengere Kontrollen begrüßen.
 
Direkte Auswirkungen auf das Sparverhalten sehen die Österreicher keine. 79% geben an, dass sie im Bezug auf ihr persönliches Spar- und Anlageverhalten gar nicht auf die Ereignisse reagieren werden und zunächst einmal abwarten. Diese abwartende Haltung der Österreicher kommt wenig überraschend, da das Sicherheitsdenken grundsätzlich bei der Geldanlage überwiegt. Beim Sparen gilt generell: Absicherung geht vor Risiko. Gerade in turbulenten Zeiten auf den Kapitalmärkten wissen die Österreicher welche Sparformen für sie interessant sind. In diesem Zusammenhang feiert seit Anfang des Jahrtausends das Sparbuch wahrhaftig eine Wiedergeburt hinsichtlich Beliebtheit und baut die Pole-Position als interessanteste Spar- und Anlageform der Österreicher weiter aus.
 
Im Gegensatz zur abwartenden Haltung beim Spar- und Anlageverhalten plant man Veränderungen bei den Ausgaben: Zwei von drei Österreichern (64%) möchten in nächster Zeit weniger ausgeben. Der Rotstift wird insbesondere bei Ausgaben für die Freizeit angesetzt. Am Abend ins Theater bzw. ins Kino gehen oder einfach auswärts essen wird in nächster Zeit ein wenig kürzer kommen.
 
Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie der GfK Austria Finanzmarktforschung unter 500 Österreichern, die im Zeitraum 27. Januar - 2. Februar 2009 durchgeführt wurde.
Quelle: GfK Austria; www.gfk.at

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