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Konjunkturampeln auf grün

© Hartmut910 / PIXELIO 

 © Hartmut910 / PIXELIO

ifo Geschäftsklima bleibt auch im Mai unverändert freundlich. Die bislang schon gute Geschäftslage wird von den Unternehmen nochmals als besser eingestuft. Ihre Erwartungen hinsichtlich der Geschäfte im kommenden halben Jahr sind zwar erneut etwas gedämpfter, aber weiterhin positiv.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index zum dritten Mal in Folge leicht gesunken. Der Rückgang resultiert wie bereits im Vormonat aus den etwas weniger optimistischen Geschäftserwartungen der Unternehmen. Die aktuelle Geschäftslage bewerten die Industriefirmen unverändert als sehr gut.

Im Einzelhandel ist der Index wieder merklich gestiegen. Die Geschäftslage der Einzelhändler hat sich deutlich verbessert. Auf die Entwicklung im nächsten halben Jahr blicken die Unternehmen zuversichtlicher als Vormonat. Die Großhändler bewerten ihre Geschäftssituation als nicht mehr ganz so gut wie bisher. Ihre Geschäftserwartungen sind aber geringfügig positiver als im April.

Im Bauhauptgewerbe ist das Geschäftsklima nahezu unverändert. Die Unternehmen schätzen ihre momentane Geschäftslage und ihre Geschäftsperspektiven ähnlich günstig ein wie im vergangenen Monat.

Das ifo Geschäftsklima im Dienstleistungsgewerbe Deutschlands hat sich im Mai geringfügig abgekühlt. Sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch den Geschäftsverlauf im kommenden halben Jahr schätzen die befragten Dienstleister etwas weniger positiv ein als im April. An ihrer expansiven Personalpolitik wollen die Unternehmen aber nahezu unvermindert festhalten.

Hinweis: Das ifo Institut veröffentlicht mit dem Monat Mai die Ergebnisse des Konjunkturtests gewerbliche Wirtschaft auf Basis einer neuen Gewichtung und einer aktualisierten Wirtschaftszweigklassifikation. Zudem wurde das Basisjahr für die Indexdarstellung von 2000 auf 2005 aktualisiert.

Über Wirtschaftszweigklassifikationen wird die Wirtschaft auf verschiedenen Gliederungsebenen in einzelne Wirtschaftszweige untergliedert. Die Erhebungseinheiten werden in der Unterteilung ihren typischen Tätigkeitsbereichen zugeordnet. Bei Wirtschaftszweigklassifikationen spielen ökonomische Veränderungen und der technologische Wandel eine entscheidende Rolle. Die Klassifikation WZ 2008, die das ifo Institut zugrunde legt, wurde vom Statistischen Bundesamt erarbeitet. Den Rahmen bilden internationale Vorgaben der Europäischen Gemeinschaft (NACE  Rev. 2), die ihrerseits auf den Erläuterungen zur Internationalen Systematik der Wirtschaftszweige (ISIC Rev. 4) basieren. Damit werden die aktuell gültigen international gültigen Standards umgesetzt.

Aufgrund der Neuberechnung der Konjunkturtestergebnisse kann es zu deutlichen Abweichungen von den bisherigen Ergebnissen kommen - und zwar nicht nur im Niveau, sondern auch im Verlauf. Davon betroffen sind insbesondere das Verarbeitende Gewerbe, aber auch der Groß- und Einzelhandel. Identisch bleiben dagegen die  Ergebnisse für die Bereiche des Bauhauptgewerbes. Hier erfolgen Abfrage und Aufbereitung der Meldungen wie bisher nach Art der Bauten und Auftraggeber und nicht nach Wirtschaftszweigen.
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