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Konjunkturerwartung auf Drei-Jahres-Hoch

©  Bernd Kasper  / pixelio.de 

 © Bernd Kasper / pixelio.de

Nachdem das Konsumklima vier Monate lang auf dem gleichen Wert verharrte, legt es im Juni wieder zu. Für Juli prognostiziert der Gesamtindikator 8,9 Punkte nach revidiert 8,6 Punkten im Juni. Die Konjunkturerwartung klettert mit 46,2 Zähler auf ein Drei-Jahres-Hoch und auch die Anschaffungsneigung verzeichnet Gewinne (+3,7). Die Einkommenserwartung zeigt hingegen kaum Bewegung (-0,6). Die durch die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) eingebrochene Sparneigung stützt darüber hinaus das Konsumklima.


Die erneute Leitzinssenkung der EZB auf 0,15 Prozent sowie die Erhebung eines Strafzinses für Einlagen der Banken, die bei der Zentralbank geparkt werden, hat dem Konsumklima in diesem Monat die entscheidenden Impulse gegeben und maßgeblich für den Anstieg des Konsumklimas gesorgt. Denn durch diese geldpolitischen Entscheidungen muss die Sparneigung starke Verluste hinnehmen. Auch der Anstieg der Anschaffungsneigung ist zumindest teilweise darauf zurückzuführen. Dagegen zeigt sich die Einkommenserwartung nahezu unverändert. Sie muss nur minimale Einbußen hinnehmen.
GfK bleibt damit bei ihrer zu Beginn des Jahres vorgenommenen Prognose, wonach die realen privaten Konsumausgaben in diesem Jahr um 1,5 Prozent steigen werden. Der Konsum, der immerhin knapp 60 Prozent des BIP umfasst, wird damit eine wichtige Stütze der Konjunktur sein.
 
Dies setzt allerdings voraus, dass es auf den internationalen Krisenfeldern zu keiner weiteren Eskalation kommt. Neben den bereits länger existierenden Krisen  in der Ukraine und Syrien hat sich aktuell die Situation im Irak wieder spürbar zugespitzt. Sollte es zum Beispiel als Folge dieser Verschärfung der Lage im Irak zu spürbar steigenden Energiepreisen kommen, wären die Konsumenten unmittelbar betroffen. Dies würde das Konsumklima beeinträchtigen und das vorhergesagte Konsumwachstum wäre vermutlich nicht erreichbar.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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