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Konjunkturerwartung leicht rückläufig

Konsumstimmung bleibt positiv ( © Hildegard Endner  / pixelio.de ) 

 Konsumstimmung bleibt positiv ( © Hildegard Endner / pixelio.de )

Die Eskalation der Schuldenkrise in Zypern hat die bundesdeutschen Verbraucher offenbar in ihrer Konsumstimmung nicht nachhaltig beeinflusst. Die Stimmung der Verbraucher zeigt sich weiter überaus robust. Die Einkommenserwartung (+1,4 Punkte, aktuell 30,8 Punkte) und die Anschaffungsneigung (+1,4 Punkte, aktuell 37,6 Punkte) können ihr ohnehin schon sehr gutes Niveau noch einmal leicht steigern. Anscheinend betrachten die Konsumenten angesichts stabiler Arbeitsmarktzahlen und Einkommenssteigerungen ihre eigene wirtschaftliche Situation als nicht gefährdet. Nicht ganz so optimistisch sind sie dagegen bei der generellen wirtschaftlichen Entwicklung. Die Konjunkturerwartung muss leichte Einbußen hinnehmen (-2,1 Punkte auf -0,5 Punkte). Für Mai prognostiziert der Gesamtindikator 6,2 Punkte nach revidiert 6,0 Punkten im April.

Es besteht Konsens darüber, dass die Beschäftigungslage in Deutschland stabil bleibt und kein signifikanter Anstieg der Arbeitslosigkeit zu befürchten ist. Die in diesem Jahr bereits getätigten Tarifabschlüsse deuten auf reale Einkommenszuwächse für viele Beschäftigten hin. Derzeit bewegen sich die tariflichen Zuwächse in einer Größenordnung von etwa drei Prozent. Vor dem Hintergrund einer zu erwartenden Inflationsrate in diesem Jahr von knapp unter zwei Prozent dürfte somit ein reales Plus von etwa einem Prozent verbleiben.

Außerdem hat das Vertauen in die Sicherheit der eigenen Sparanlagen durch die Ereignisse in Zypern doch nachhaltig gelitten hat. Das hat unter anderem dazu geführt, dass die Sparneigung im April auf einen neuen historischen Tiefststand gefallen ist. Die Verunsicherung gegenüber den Finanzmärkten stimuliert die Konsumenten, ihre finanziellen Mittel in werthaltige Anschaffungen zu investieren anstatt sie zur Bank zu tragen, zumal die zur Zeit historisch niedrigen Zinsen nicht einmal die Inflation kompensieren.

Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.

Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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