ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Konsumklima: Aufwärtstrend vorerst gestoppt

Entwicklung des Konsumklimaindikators im Verlauf der letzten Jahre (Quelle: GfK) 

 Entwicklung des Konsumklimaindikators im Verlauf der letzten Jahre (Quelle: GfK)

Die Konsumenten in Deutschland gehen in den kommenden Monaten von einer eher verhaltenen Erholung der deutschen Wirtschaft aus. Und so legt die Anschaffungsneigung laut GfK-Konsumklimastudie zwar weiter zu, aber die Konjunktur- und die Einkommenserwartung gehen zurück. Der Gesamtindikator prognostiziert für September 6,9 Punkte nach 7,0 Punkten im August.


Der Indikator der Konjunkturerwartung verliert 2,5 Punkte und weist nun 1,8 Zähler auf. Damit bleibt er jedoch im positiven Bereich und über dem langjährigen Durchschnittswert von 0 Punkten. Nach vier Anstiegen in Folge und einem Zwei-Jahres-Hoch im vergangenen Monat muss die Einkommenserwartung im August erstmals wieder einen Rückgang hinnehmen. Das Minus beträgt 5,6 Punkte. Dennoch weist der Indikator mit aktuell 37,2 Zählern nach wie vor ein überaus hohes Niveau auf. Der stabile Aufwärtstrend hat sich etwas abgeschwächt.

Trotz rückläufiger Konjunktur- und Einkommenserwartungen bleibt die Konsumlaune der Bundesbürger auch im August ungebrochen. Nach Zuwächsen von gut 4 Punkten im Vormonat legt die Anschaffungsneigung im August noch einmal zu. Nach einem Plus von 3,7 Punkten weist der Indikator aktuell 44,4 Zähler auf. Damit erreicht die Konsumneigung den höchsten Stand seit Dezember 2006, als der Indikator durch Vorzieheffekte aufgrund der unmittelbar bevorstehenden Mehrwertsteuererhöhung Rekordstände verzeichnete.

Offenbar halten es die Verbraucher nach wie vor für ratsam, größere Anschaffungen zu tätigen. Vor dem Hintergrund sehr niedriger Zinsen und zuletzt einer wieder leicht gestiegenen Inflationsrate ist es für die Konsumenten noch attraktiver geworden, ihre finanziellen Mittel in größere Anschaffungen zu stecken. Dazu gehören unter anderem auch Immobilien. Dies spiegelt sich auch in den amtlichen Zahlen zur Wirtschaftsleistung wieder. Der bereits angesprochene deutliche Zuwachs des BIPs im zweiten Quartal ist nach Aussage des Statistischen Bundesamtes neben dem privaten Konsum vor allem auf eine verstärkte private Bautätigkeit zurückzuführen.


Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email